Film: Surrogates - Mein zweites Ich, gratis online anschauen!


Surrogates - Mein zweites Ich, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergesst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung: Die Zukunft findet jetzt statt: Die Menschen verlassen ihre Häuser nicht mehr, sondern schicken stattdessen ihre besser aussehenden Roboter-Avatare auf die Straßen. Verbrechen ist seither quasi nicht mehr existent. Als zwei Roboter und mit ihnen ihre menschlichen Vorbilder getötet werden, wird der FBI-Agent Greer mit seiner Kollegin Peters auf den Plan gerufen - oder besser gesagt: ihre Surrogate. Doch erst als sie auf eigene Faust aus Fleisch und Blut zu ermitteln beginnen, kommen sie weiter und stoßen auf eine weit reichende Verschwörung.

Futuristischer Actionthriller mit Bruce Willis, der sich mit dem Science-Fiction-Goldstandard vom Konflikt zwischen Mensch und Maschine befasst.

Das Drehbuch basiert auf der bekannten Graphic Novel von Robert Venditti und Brett Wedele und wurde von Autorenteam Michael Ferris und John D. Brancato adaptiert. Mit Regisseur Jonathan Mostow arbeiteten sie bereits für "Terminator 3: Rebellion der Maschinen" zusammen. Ihre neue Zusammenarbeit kann im Vergleich inhaltlich als Rebellion der Menschen bezeichnet werden. Eingangs wird die Entwicklung von Robotern beschrieben, die Menschen als Ersatzkörper dienen und durch Gehirnkontrolle gesteuert werden. Die Menschen selbst verbringen das Gros ihrer Zeit in Stimstühlen und verlassen ihre Wohnungen nicht. Kriminalität und Rassismus sind daher fast auf den Nullpunkt gesunken, die Straßen ausschließlich von attraktiven Ersatzmenschen bevölkert.

Doch dann geschieht das bisher noch nie da Gewesene: der Mord an zwei Surrogates führt zum gleichzeitigen Tod der sie kontrollierenden Menschen. Dies ruft die beiden FBI-Agenten Tom Greer (Willis) und Jennifer Peters (Radha Mitchell aus "Silent Hill") in Gestalt ihrer Avatars auf den Plan. Dies erlaubt es Willis, faltenfrei mit Blondschopf zu erscheinen und verleiht ihm die federnde Sprungkraft seiner metallenen Kollegen aus "I, Robot". Mit diesem Sci-Fi-Thriller von Alex Proyas verbinden "Surrogates - Mein zweites Ich" nicht nur gewisse Storyparallelen, sondern auch James Cromwell in der Besetzung. Hier spielt er den exzentrischen Hi-Tech-Erfinder Dr. Lionel Canter, der die Surrogates ursprünglich erschaffen hat. Sein Sohn ist eines der Mordopfer, und er befürchtet, dass der mit einer revolutionären Strahlenwaffe ausgeführte Anschlag tatsächlich ihm selbst galt. Besagte Waffe verfügt über weit reichendes militärisches Potential, woraus der Film ein dichtes Verschwörungssnetz spinnt. Auf Spurensuche verliert Greer seinen Avatar, als er im Helikopter auf einem Reservat abstürzt, wo roboterfeindliche Menschen in ihrer ungeschminkten natürlichen Hässlichkeit hausen. Ihr charismatischer Anführer ist der Dreadlock-Prophet (Ving Rhames, wiedervereint mit seinem "Pulp Fiction"-Buddy Willis), der eine Rückkehr zu einer menschlichen Gesellschaft predigt. Dies ist eigentlich auch im Sinn von Greer, der es leid ist, dass seine Frau (Ex-Bond-Girl Rosamund Pike) nur noch per geschniegelten Surrogate mit ihm interagieren will und ihnen sämtliche zwischenmenschliche Wärme abhanden gekommen ist. Eine lebenswichtige Entscheidung liegt schließlich in Greers Händen.

Insgesamt fühlt man sich zudem deutlich an "Minority Report" erinnert, außer dass das futuristische Element hier wesentlich weniger ausgefeilt ist. Abgesehen von den leicht wächsern aussehenden Ersatzmenschen (das hervorragende Makeup verdient besonderes Lob) könnte diese Zukunftsversion auch in der Gegenwart angesiedelt sein. So werden vor allem auch Actionfreunde hocherfreut sein, Willis in solider "Stirb langsam"-Form wieder zu sehen. ara.

Film: Jagdzeit - hier kostenlos online anschauen!


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Filmbeschreibung: 37 Tierschützer begeben sich mit dem Geenpeace-Schiff "Esperanza" auf die Reise in die Antarktis, um aktiv für ihr Ideal zu kämpfen: den Stopp der japanischen Walfangflotte. Denn diese plant im Walschutzgebiet den Fang von 1000 Walen. Die Gruppe der Idealisten umfasst die unterschiedlichsten Menschen, z.B. eine schwedische Webeditorin, ein amerikanischen Yachtarbeiter und ein Japaner, der von seinen Landsleuten als Verräter betrachtet wird.

An Bord des Greenpeace-Schiffes Esperanza versuchen engagierte Aktivisten die japanische Walfangflotte am Meeressäuger-Massaker zu hindern.

Greenpeace-Aktivisten klettern auf Türme, stellen sich mit kleinen Booten werbewirksam gegen große Walfischtanker oder ketten sich an Masten. Mit ihren Aktionen versuchen sie, weltweit die Öffentlichkeit zu mobilisieren und für die Zerstörung unserer Welt zu sensibilisieren. Wie die zermürbende Routine dahinter ausschaut, zeigt Angela Grass in diesem unspektakulären, dafür aber eindringlichen Dokumentarfilm.

Sie folgt mit genauem Blick den Ereignissen vor Ort. Während drei Walfänger und zwei Begleitboote noch am Hafen verabschiedet werden und die Verantwortlichen von Wissenschaft und Forschung schwafeln, ist die Esperanza schon auf dem Weg in die Antarktis, dahin, wo im Walschutzgebiet im Südpolarmeer Japan über 1000 Wale töten will. Statt in wissenschaftlichen Laboren landen die getöteten Tiere auf den Tischen japanischer Restaurants.

Wie David gegen Goliath kämpfen die idealistischen Männer und Frauen gegen die geballte Übermacht, wollen sich mit Schlauchboten zwischen Wal und Walfänger stellen. Keine Helden, sondern Menschen, die mit unterschiedlichen Herausforderungen kämpfen - mit der zermürbenden Langeweile auf dem Schiff, mit Heimweh und Versagerängsten, dem Verlust von Illusionen. Es sind nicht die im Fernsehen propagierten Aktionen, die im Vordergrund stehen, sondern der Alltag, das Warten, die stille Wut.

Interessant ist das Porträt verschiedener Charaktere auf dem Schiff, wie eine schwedische Webeditorin, die nur noch Sinnvolles tun will, ein Japaner, der bei seinen Landsleuten als Landesverräter gilt, ein nicht sehr zugänglicher und mit der Last der Verantwortung hadernder Kapitän, oder ein Typ, der sonst auf Luxusjachten sein Geld verdient. Sie alle erzählen in langen Gesprächen über ihre Motivation, den Frust und den Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen, für die gute Sache einzustehen.

Der in keinster Weise heroisierende oder beschönigende Film geht individuellen Zweifeln und Hoffnungen nach, den Stationen einer letztendlich - mangels Sprit - erfolglosen Verfolgungsjagd. Es ist deprimierend, wie beim Wettlauf mit der Zeit die Mannschaft immer wieder ins Leere läuft, bei stürmischer See am 50. Breitengrad an physische und psychische Grenzen stößt, die Japaner geschickt einer Konfrontation ausweichen. Am Ende bleibt die Frage für jeden Einzelnen, die aber jeden angeht: Lohnt es sich für eine Sache zu kämpfen? mk.

Film: Old Dogs - Daddy oder Deal, jetzt kostenloser stream!


Old Dogs - Daddy oder Deal, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergesst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung: Dan und Charlie, beide Mitte 50, sind seit Kindertagen die besten Freunde und in der gemeinsamen Marketingagentur auch beruflich verschweißt. Gerade als ein wichtiger Deal mit japanischen Geschäftspartnern in die heiße Phase geht, erfährt der zurückhaltende Dan, dass er vor sieben Jahren Zwillinge zeugte, die er nun zwei Wochen lang betreuen soll. Aus neu entflammter Liebe zu deren Mutter, aber ohne Kinderkompetenz lässt sich Dan auf den Deal ein, der den anderen gefährdet, ihm aber eine neue Welt erschließt.

Im ersten gemeinsamen Film nehmen die Comedy-Oldies John Travolta und Robin Williams Kurs auf gesichert Slapstick-vernarrte Konsumenten: die Kids.

In Walt Becker scheint Travolta einen humorkompatiblen Regisseur gefunden zu haben, denn zwischen dem Blockbuster "Born to be Wild - Saumäßig unterwegs" und der im Frühjahr 2010 in den Dreh gehenden Fortsetzung inszeniert Becker auch dieses, ein deutlich jüngeres Publikum ansprechendes Gipfeltreffen zweier gereifter Komödianten.

Die Old Dogs, ergänzt von einem steinalten Hund, der das Ende des Films nicht mehr erleben darf, sind Dan (Robin Williams) und Charlie (John Travolta). Freunde fürs Leben seit Kindertagen und Besitzer einer Marketing-Agentur, die vor ihrem wichtigsten Abschluss, einem Superdeal mit einem japanischen Großkonzern steht. Mitten in dieser heißen Phase tritt eine Frau erneut in Dans Leben, die dem spröden, geschiedenen Zahlendreher vor sieben Jahren eine Nacht in Höchsttemperatur bescherte. Schneller, als er Miami buchstabieren kann, hat sie gestanden, ihm die Zwillinge Emily und Zach, Bilanz dieser Nacht, verschwiegen zu haben. Zwei Kinder, denen er, der mit Menschen an sich und Jugend im Besonderen schlecht umgehen kann, nun in zweiwöchiger Abwesenheit der Mutter den Daddy geben muss, nach dem sie sich immer sehnten.

Kids oder Karriere war schon in Nicolas Cages "Family Man", einem frühen Skript der Autoren David Weissman und David Diamond, das zentrale Dilemma, das nun in den Dienst einer Slapstick-zentrierten Komödie gestellt wird, die peinlich als Prüfung versteht. Denn abgesehen von einigen geriatrischen Gags steht im Mittelpunkt die ausgedehnte, wenngleich harmlose, Kinder erfahrungsgemäß besonders belustigende Demütigung linkischer Erwachsener, an deren Ende ein Lernprozess steht. Das Spektrum reicht von einer rekordverdächtig schielenden Rita Wilson, deren Finger eingequetscht werden, bis zu Körperkontakten mit einem Zoogorilla, der weder echt noch digital, sondern ganzkörperkostümiert ist und auf jedem Kindergeburtstag Chaos und Gelächter stiften könnte. Außerdem im Angebot Power-Frisbee nach "Gefängnis-Regeln", vertauschte Pillen, die den Old Dogs sämtliche Sozialkompetenz nehmen, in die Zeugungszonen geschlagene Golfbälle und vieles mehr.

Am Ende dieses Parcours der Peinlichkeiten wartet, kaum überraschend, die neue Wertschätzung von Familie. Family Entertainment verwirklicht als Family Enterprise - mit Travoltas Frau Kelly Preston als Williams' Wonderwoman und der gemeinsamen Tochter Ella Bleu als Williams' Mädchen. kob.

Film: Ein Sommer in New York - The Visitor, umsonst schauen!


Ein Sommer in New York - The Visitor, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergesst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung: Der Uniprofessor Walter Vale leidet seit dem Tod seiner Frau unter chronischer Lebensunlust. Das ändert sich, als er zu einem Kongress nach New York geschickt wird, wo er immer noch einen Zweitwohnsitz hat. Doch in dieser Wohnung haben sich der Araber Tarek und die Senegalesin Zainab, beide illegal in den USA, eingenistet. Nach dem ersten Schreck bietet Walter seinen Überraschungsgästen übergangsweise Logis an. Aber gerade als der Professor sich mit Tarek anfreundet, wird der junge Araber in Abschiebehaft genommen.

Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem jungen Araber und einem New Yorker Professor rückt Thomas McCarthy ins Zentrum seines subtilen Post-9/11-Dramas.

Ein kleinwüchsiger Mann mit einer Vorliebe für Eisenbahnen aller Art stand im Focus des Regiedebüts von Schauspieler Thomas McCarthy, der 2003 mit seiner unabhängig produzierten Komödie "Station Agent" auf Anhieb ein kleines Arthaus-Meisterwerk ablieferte. Sechs Jahre und einige Rollen später stand McCarthy der Sinn nach etwas Politischem, und so ist "Ein Sommer in New York - The Visitor" vor allem eine Reflexion über das traumatisierte Amerika der Post-9/11-Ära geworden. Auch diese Arbeit, das Drehbuch dazu stammt ebenfalls von McCarthy, steht und fällt mit seinem Hauptdarsteller - in diesem Fall mit dem großartigen Richard Jenkins ("Burn After Reading"). Er spielt mit einer Mischung aus sarkastischem Humor, stoischer Zurückhaltung und weltmännischer Offenheit den Wirtschaftsprofessoren Walter Vale, der seit dem Tod seiner geliebten Frau unter chronischer Lebensunlust leidet. Das ändert sich, als er zu einem Kongress nach New York geschickt wird, wo er früher öfters war und immer noch einen Zweitwohnsitz hat. Just in dieser Wohnung in Manhattan angekommen, wartet eine dicke Überraschung auf ihn - sie wird von einem jungen Pärchen bewohnt, dem Araber Tarek und der Senegalesin Zainab, die sich beide illegal in den USA aufhalten. Als sich der erste Schreck gelegt hat, bietet Walter seinen Überraschungsgästen Logis an, bis sie etwas Passendes gefunden haben. Doch gerade als der Professor sich immer besser mit Tarek anzufreunden beginnt und sich von dem passionierten Musiker in die Künste des Trommelns einführen lässt, wird der junge Araber in der U-Bahn aufgegriffen und in Abschiebehaft genommen.

Um eine ungewöhnliche Freundschaft geht es in McCarthys Film der leisen Töne und kleinen Gesten, aber auch um die Ohnmacht eines US-Staatsbürgers, der versucht, sich gegen die Asylpolitik seines Landes zu stellen. Mit Hilfe der Musik, die Völker verbindet, glaubt Vale, religiöse wie gesellschaftliche Schranken überwinden zu können. Doch nur einmal - wenn er gemeinsam mit Tarek und anderen im Park eine Drum-Session einlegt - hat man das Gefühl, da könnte wirklich etwas zusammenwachsen. Dass "The Visitor" so bewegend und so glaubwürdig geworden ist, ist das Verdienst der Schauspieler - Haaz Sleiman als lebenslustiger, niemals aufgebender Tarek, Danai Gurira als schöne, scheue, schüchterne Zainab, Hiam Abbass ("Die syrische Braut") als Tareks anmutige, elegante Mutter Mouna und natürlich der für diesen Part Oscar-nominierte Richard Jenkins, der nicht der einzige ist, der Abbass' geheimnisvoll-orientalischem Charme erliegt. Am Ende, als er seine neuen Freunde alle wieder verloren hat, sitzt Walter in einer U-Bahn-Station und trommelt seine Wut heraus - das klingt zwar alles andere als perfekt, hat aber etwas Befreiendes, für ihn, und auch für den Zuschauer. lasso.

Friendship - Film jetzt online umsonst ansehen!


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Filmbeschreibung: Berlin, 1989. Kaum ist die Mauer weg, wollen die jungen Ossis Tom und Veit nach San Francisco, wo Veit seinen Vater vermutet. Leider reicht die Kohle gerade mal bis New York und mit den Englischkenntnissen hapert es auch ganz gewaltig. Doch ob Präsentation eines etwas anderen Heimatfilms, Verkauf von "zertifizierten" Berliner Mauersteinen oder einem heißen Strip in Russen-Uniform - ein paar Dollars gehen immer. Am Ende haben die zwei ihr Ziel erreicht - nur aus Veits erhoffter Familienzusammenführung wird leider nichts.

Nach einer wahren Story von "Zweiohrküken"-Produzent Tom Zickler lässt Ex-Werbefilmer Markus Goller zwei frech-fröhliche Ossis im Wilden Westen den ganz normalen Culture-Clash-Wahnsinn erleben.

Mit einem Donnerknall meldet sich die Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion zum dritten Mal auf nationaler Ebene zurück. Nach Werken wie "Der Kinoerzähler" (1993) oder "Affären" (1994) aus Phase Eins und dem Blockbuster "Anatomie" (2000) oder "Anatomie 2" (2003) aus Phase 2 scheint dem deutschen Produktionsarm von Sony Pictures nun mit "Friendship!" ein Einstand nach Maß geglückt zu sein. Neben Premiumpartnern wie das Oscar-prämierte Produzentenduo Wiedemann und Berg ("Das Leben der Anderen") konnte man Til Schweigers langjährigen Weggefährten Tom Zickler ("Zweiohrküken") als Koproduzenten gewinnen - und der sorgte auch noch höchstselbst für die auf wahren Begebenheiten beruhende Story:

Man schreibt das Jahr 1989, die Mauer ist weg, für unsere ostdeutschen Mitbürger ist plötzlich alles möglich - auch für Tom (Matthias Schweighöfer, derzeit an Produktivität kaum zu überbieten) und seinen besten Kumpel Veit (Friedrich Mücke, setzte zuletzt in Thomas Kronthalers "Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana" ein Ausrufezeichen), die (Anti)-Helden in diesem melancholisch-komischen Mix aus köstlicher Comedy, coolem Road Trip und herzzerreißendem Buddy Movie. Nach San Francisco, wo der stillere, zurückhaltendere Veit seinen Vater vermutet, wollen die beiden, auf die Golden Gate Bridge, die sie nur von Postkarten kennen. Leider reicht die Kohle gerade mal bis New York und mit den Englischkenntnissen hapert es bei den ostdeutschen Jungs auch ganz gewaltig - mehr als ein fröhliches "Friendship" mit hartem DDR-"R" bekommen sie kaum über die Lippen. Doch wie hießt es so schön? Not macht erfinderisch. Vor allem Toms entwaffnendem Charme ist es zu verdanken, dass die US-Girls willig sind und man so zumindest mal ein Dach über den Kopf bekommt. Dumm nur, dass man es im Osten mit der Verhütung nicht so genau nimmt - was im prüden Amerika gar nicht gut ankommt. Also nichts wie weg und weiter Richtung Frisco und nebenbei ein paar Dollars verdienen. Zum Beispiel durch ein wenig SED-Folklore wie die Aufführung eines etwas anderen Heimatfilms, dem Verkauf von "zertifizierten" Berliner Mauersteinen von der Baustelle um die Ecke oder einem Strip in Russen-Uniform zur DDR-Hymne in einer tobenden Schwulen-Discothek. Am Ende haben die zwei ihr Ziel erreicht - nur das mit Veits Familienzusammenführung, das geht schief.

"Friendship!" ist das erste große Spielfilmprojekt von Markus Goller. Dass er in den USA lebt und als Werbefilmer sein Handwerk erlernte, kommt ihm zu Gute. Denn selten zuvor hat ein deutscher Regisseur die unendlichen Weiten des amerikanischen Hinterlands so vortrefflich ins Bild gesetzt. Zudem besitzt Goller ein Gespür für Timung und erstklassigen Dialogwitz, sorgt stets dafür, dass sich tragische und komische Elemente die Waage halten und die Kulturen heftigst aufeinanderprallen. Obendrein versäumt er es auch nicht, mit der bezaubernden Polin Alicja Bachleda ("Trade - Willkommen in Amerika") rechtzeitig ein Love Interest für die beiden Buben einzubauen und begeistert schließlich mit einem Soundtrack, der ins Ohr geht und von allem etwas zu bieten hat, von Hasselhoffs Berlin-.Schlager "I've Been Looking for Freedom" über Manfred Manns "Blinded by the Light" bis hin zu Silbermonds aktuellem Hit "Krieger des Lichts". Fazit: Selten hat jemand im Wilden Westen so bombenmäßig eingeschlagen wie diese beiden Ossis. lasso.

Film: Nanga Parbat - online gratis anschauen!


Nanga Parbat, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergesst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung: 1957 erklettern Reinhold und Günther Messner noch Friedhofsmauern in Südtirol, 1970 wollen sie am Nanga Parbat die höchste Steilwand der Welt meistern. Von Beginn an gibt es Spannungen zwischen den zwei Individualisten und Expeditionsleiter Karl Maria Herligkoffer. Doch auch er stimmt nach wochenlangen Verzögerungen unter Erfolgs- und Zeitdruck schließlich Reinholds Vorschlag zu, bei schlechtem Wetter allein zum Gipfel gehen zu wollen. Dass Günther ihm folgen und eine Tragödie einleiten wird, ahnt keiner von beiden.

Die Verbundenheit und Tragödie der Brüder Reinhold und Günther Messner im Massiv des Himalaja stehen im Mittelpunkt von Joseph Vilsmaiers optisch gewaltigem Bergdrama.

Wie 1970 das Leben Günther Messners endete und welche Rolle dabei seinem Bruder zufiel, beschäftigte die Medien noch Jahrzehnte. Reinhold Messner, Expeditionsleiter Karl Maria Herligkoffer und einige Teammitglieder duellierten sich mit Vorwürfen in Prozessen oder in Büchern. Dramatischer Sprengstoff und ein perfektes Basislager für großes Kino. Bilder aus den Dolomiten sorgen für einen starken Einstieg, zeigen die Brüder 1968 in der Wand und Reinhold als Kletterer mit mehr Talent und Risikobereitschaft. In drei weiteren Zeitstationen entfaltet sich die Messner-Chronik. 1957, in der Jugend in Südtirol, wird skizziert, wie nah sich beide standen, wie sehr der Jüngere aber im Schatten des Älteren stand. September 1970 unterbricht Reinhold einen Vortrag Herligkoffers über den tragisch erkauften Erfolg am Nanga Parbat, setzt ihn mit seinen eigenen Erinnerungen fort. Die zentrale Rückblende zum Titelschauplatz führt nun, exklusiv aus Messners Perspektive, einige Monate zurück. Sichtbar werden die Spannungen zwischen den Individualisten aus Südtirol und dem vom großen deutschen Auftrag schwärmenden Herligkoffer (Karl Markovics) - ein Selbstvermarktungsprofi, wie Messner es später auch wurde, aber hier manchmal an der Grenze zur Witzfigur angelegt. Deutlich wird auch die Ambition von allen Bergsteigern, die neue Route und damit die dreifache Höhe der Eiger Nordwand als Erster zu meistern. Nach wochenlangen Verzögerungen durch das Wetter geht es unter Zeitdruck los. Als Günther auf Wunsch Herligkoffers nicht den Gipfel stürmen, nur den Abstieg Reinholds und des zweiten Teams sichern soll, nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Übereilt folgt er dem allein voraus gestiegenen Bruder, bis sie gemeinsam den Gipfel erreichen, durch Günthers Kraftverlust und mangelnde Ausrüstung aber gezwungen werden, den unbekannten Abstieg über die andere Seite des Bergs zu wagen, auf dem eine Lawine schließlich Günther begräbt.

In der Dramaturgie wagt der Film keine Experimente, im überzeugenden Gitarren-lastigen Score von Gustavo Santaolalla aber schon. Auf den Spuren von "K2" oder "Sturz ins Leere" erreicht "Nanga Parbat" Intensität, lässt aber auch Chancen verstreichen, emotional noch mehr zu packen. So wirkt der Fund von Günthers Leiche 2005 durch eine Zeile im Nachspann nicht angemessen gewertet, bestätigt er doch im Ansatz Reinholds Aussagen über den Ablauf der Ereignisse und führt die Brüder zudem ein letztes Mal zusammen - eine Möglichkeit, die Fred Zinnemanns "Am Rande des Abgrunds" noch mit einer unvergesslichen Sequenz nutzte. Ungeachtet einiger leicht artifiziell aussehender Inserts, Nahaufnahmen am Studioberg, die es ähnlich auch in "Nordwand" gab, hat Vilsmaier hier mit einem limitierten Budget von sieben Mio. Euro durchaus Gewaltiges auf die Leinwand gestemmt. Die Naturkulisse, ob in Pakistan oder in Südtirol, dem Berg-Double für die Kletterszenen, ist spektakulär eingefangen, mit vielen majestätischen Helikopterbildern, für die Cinemascope und das Kino erfunden wurde. kob.

Film: GAMER - kostenlos online ansehen!


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Filmbeschreibung: Mit der Erfindung des Computerspiels "Slayer" hat Milliardär Ken Castle Fiktion und Wirklichkeit auf grausame Weise miteinander verwoben: In brutalen Kämpfen treten zum Tode Verurteilte als Spielfiguren gegeneinander an - fremdgesteuert von den Spielern. Ganz vorne mit dabei ist Held Kable, gelenkt von Teenager Simon, der auch für das Leben seiner Frau und seiner Tochter verantwortlich ist. Seine einzige Überlebenschance ist der Ausstieg aus dem Spiel. Eine Untergrundbewegung soll ihm dabei helfen.

Rasanter Science-Fiction-Thriller, in dem "300"-Star Gerard Butler nach dem gewaltlosen (Wort-)Gefecht der Geschlechter in "Die nackte Wahrheit" wieder mit astreiner Adrenalin-Action auf den Putz haut.

Regie beim futuristischen Actionknaller führte das Team Mark Neveldine und Brian Taylor, die für die irrwitzige Hochoktan-Hatz in "Crank" 1 & 2 verantwortlich zeichnen. Die Story erinnert dabei nicht unwesentlich an das letztjährige Jason-Statham-Vehikel "Death Race" sowie an den Schwarzenegger-Klassiker "Running Man". Allen gemeinsam ist eine Zukunftsvision, in der Sträflinge für Gladiatorenspiele auf Leben und Tod antreten müssen und dies zwecks Massenunterhaltung live übertragen wird.

Protagonist Kable (Butler) ist der populärste Kämpfer der Internet-Hitserie Slayers. Der Clou an der Geschichte ist, dass Kable per Gehirnchip vom jungen Gamer Simon (Logan Lerman) kontrolliert wird und selbst keine direkten Entscheidungen treffen kann, obwohl es sein Leben ist, das auf dem Spiel steht. Entwickelt worden ist das Spektakel vom exzentrischen Milliardär Ken Castle ("Dexter" Michael C. Hall vergnügt sich als bizarrer Bill-Gates-Verschnitt), der mit dem Sims/Second Life-angelehnten Society Furore gemacht hat. In diesem virtuellen Spiel werden echte Menschen ebenfalls ferngesteuert und Kables Frau (Amber Valetta aus "Transporter 2" fungiert als schöne Frau vom Dienst) ist notgedrungen eine der "Schauspielerinnen" sprich Sexsklavin eines unappetitlich fetten, perversen Gamers. Sie von ihrem erniedrigenden Schicksal zu befreien und ihre gemeinsame kleine Tochter aus dem Sozialsystem zurück zu gewinnen, motivieren Kable sich von seinem Spieler ab zu nabeln. Von glühenden Rachegefühlen getrieben will Kable vor allem Mastermind Castle an den Kragen.

Pausenloses Maschinengewehrgeratter und Nonstop-Explosionen sind die Stützpfeiler der zahlreichen Actioneinlagen, bei denen sich Butler wie gehabt als charismatischer Berserker profiliert. Neben der Action wird auch eine zum Nachdenken anregende Rahmenstory über virtuelle Welten (mit coolen CGI-Effekten realisiert) und ihre Auswirkungen auf menschliche Moral erzählt. Eine Reihe von Nebenfiguren verleihen zwar nicht unbedingt extra Substanz, so doch Kolorit. So führt Rapper Ludacris eine Anti-Establishment-Fraktion namens "Humanz", "The Closer" Kyra Sedgwick spielt eine bissige TV-Show-Moderatorin und John Leguizamo kreuzt als Kables Gefängnisgenosse auf. Das Finale bietet eine surreale Tanzeinlage in Kastles Hauptquartier, die ziemlich over-the-top, aber genau richtig für diesen SciFi-Actioner der überspitzten Art ist, der zudem mit einem wuchtigen Soundtrack auffährt. ara.

Film: Haben Sie das von den Morgans gehört?, free online downloaden!


Haben Sie das von den Morgans gehört?, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergesst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung: Seit drei Monaten lebt das früher einmal glückliche Ehepaar Morgan getrennt, weil Jurist Paul Immobilienmaklerin Meryl mit einer anderen betrogen hat. Alle folgenden Entschuldigungen und Liebesbeteuerungen Pauls tropfen bei seiner Frau ab, bis beide zufällig Zeugen eines Mordes und vom FBI zu ihrem eigenen Schutz auf dem Land untergebracht werden. Unter der Betreuung von Sheriff Wheeler und seiner Frau kommen die New Yorker Workaholics den speziellen Reizen des Lebens in Wyoming und dabei auch sich selbst wieder näher.

Hugh Grant und Sarah Jessica Parker entdecken, dass selbst für New Yorker Workaholics eine Zwangspause im Cowboy-Country romantisch, komisch und therapeutisch sein kann.

"Ich bin New Yorkerin...mag nicht einmal Connecticutt", outet sich Parkers Immobilienmaklerin Meryl gleich zu Beginn. Diese Fixierung und ein klassisches Hugh-Grant-Dilemma, der in der Rolle ihres Mannes charmant und smart, aber auch fremdgegangen ist, ist der Nährboden für Grants dritte Komödie unter Autor-Regisseur Marc Lawrence ("Ein Chef zum Verlieben", "Mitten ins Herz - Ein Song für Dich"). Noch über die Credits stottert Grant als Staranwalt Paul Vergebungsannäherungen auf den Anrufbeantworter Meryls, die er betrogen hat. Seit drei Monaten lebt das Ehepaar getrennt, bettelt Paul um eine zweite Chance, während ihn seine Frau ewiges Eis spüren lässt. Ein gemeinsames Dinner deutet zarte Tausignale an, doch erst ein Mord, den beide zufällig beobachten, sorgt dafür, dass der Frühling schneller kommt. Noch am gleichen Abend versucht der Killer, seine Arbeit zu beenden, zwingt das Paar ins Zeugenschutzprogramm und zu einem vorläufigen Zwangsaufenthalt am anderen Ende der Welt - in einem kleinen Kaff in Wyoming. "Das ist Ray" und zwei Sekunden später "Das war Ray", kommentiert der sie betreuende Sheriff bei der Durchfahrt - einer der besseren Gags in dieser romantischen Komödie, die jede Erwartung erfüllt, die Zuschauer mit diesem Erfolgsgenre verbinden.

Ein klassisches fish-out-of-water-Szenario lässt die Ostküsten-Workaholics mit den Gewohnheiten im Cowboy-Country kollidieren. Dazu gehören - traumatisch für Vegetarier - ein bis zum Anschlag mit Fleisch gefüllter Kühlschrank, Menschen, die von Waffen schwärmen und sie auch offen tragen, brummige Senioren, die auf unnahbar machen, das Herz aber am rechten Fleck tragen und ein gelegentlich vorbeischauender Bär, der das Paar zu hysterisch-komischen Reaktionen treibt. Slapstick spielt trotzdem eine untergeordnete Rolle im Skript von Lawrence, das mit wechselndem Erfolg vor allem auf Dialogwitz und Charakterkomik setzt und nebenbei auch eine angeschlagene Ehe sanieren will. Klischees scheut Lawrence nicht, auch nicht emotionale, weshalb Parkers Kinderwunsch etwa mit sofortigem sensiblen Pianoeinsatz betont wird. Doch nach Drehbüchern für mehrere Hits von Sandra Bullock und Hugh Grant, letztere auch selbst inszeniert, weiß Lawrence, was Zuschauer wünschen. Neurotische, aber sympathische Protagonisten. Nebenfiguren wie Sam Elliotts Sheriff oder Wilford Brimleys Großvater, die mit staubtrockenen Kommentaren auffallen. Und Komödienprofis wie Parker und Grant, die trotz ihrer ersten gemeinsamen Komödie wie ein eingespieltes Team wirken. kob.

Film: Das Kabinett des Dr. Parnassus - kostenlos ansehen!


Das Kabinett des Dr. Parnassus, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergesst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung: Doctor Parnassus, mehrere tausend Jahre alt, bereist die Welt mit seinem Imaginarium, um den Menschen ihre Träume und Fantasien vorführen zu können. Doch Parnassus trägt ein dunkles Geheimnis in sich: Seine Unsterblichkeit verdankt er einem Pakt mit dem Teufel, Mr. Nick. Später überredet ein verliebter Parnassus den Teufel, den Handel umzuwandeln: Jetzt will er wieder jung sein, um seine Liebe gewinnen zu können. Dafür verspricht er, dass sein Erstgeborenes an seinem 16. Geburtstag in den Besitz von Mr. Nick übergeht. Als er anreist, um Parnassus' Tochter Valentina einzufordern, lässt er sich auf einen weiteren Pakt ein.

Ein würdiges und wildes Denkmal: Terry Gilliam lässt seinen Star Heath Ledger in seiner allerletzten Rolle glänzen in einer Freakshow, deren Fertigstellung durch den Einsatz von Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell erst möglich wurde.

Terry Gilliam, Ur-Monty-Python und seit den Achtzigerjahren einer der fantasievollsten Filmemacher mit unverkennbar eigener Vision, ist Gegenwind bei seinen Projekten gewohnt. Bücher lassen sich füllen über seine Kämpfe mit Studios, Budgets und den Gewalten der Natur. "Brazil" wurde vom Studio verhunzt und konnte nur durch Unterstützung der Filmkritik gerettet werden, "Münchhausen" war ein außer Kontrolle geratenes Desaster, "The Man Who Killed Don Quichote" musste nach Verletzung des Hauptdarstellers und verheerenden Unwettern abgesagt werden, "Brothers Grimm" erwies sich als Dauerkampf mit den Weinstein-Brüdern und zehrte so sehr an den Nerven Gilliams, dass er sich mit seinem düstersten und bittersten Film, "Tideland", von der traumatischen Erfahrung befreien musste.

"The Imaginarium of Doctor Parnassus" war zunächst als Neuanfang gedacht, ein ganz purer Gilliam-Film mit Elementen aus "Time Bandits", "Brazil", "Münchhausen" und "König der Fischer", einer jener morbiden Freiflüge der Fantasie, voller Romantik und Traummotiven, wie sie außer ihm bestenfalls noch Tim Burton bewerkstelligen kann - und entpuppte sich als sein bislang schlimmster Albtraum, als im Januar 2008 mitten während der Dreharbeiten sein Star Heath Ledger, der für Gilliam bereits in "Brothers Grimm" gespielt hatte, verstarb und das Projekt lange Zeit auf der Kippe stand. Ohne angesichts der Tragödie zynisch klingen zu wollen: Vom Pech verfolgt zu sein, kann sich als Glücksfall erweisen. Je schlimmer die Umstände, desto mehr wird Gilliams Kreativität entfacht. Und hier übertrifft er sich selbst: Unterstützt von Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell, die in der Not eine helfende Hand reichten, konnte der Regisseur seinen Film dank eines verwegenen Handlungskniffs retten: Dreimal steigt die Hauptfigur Tony, der von der fahrenden Truppe des Doctor Parnassus mit einem Strick um den Hals von einer Londoner Brücke hängend gerettet wird und sich aufgrund seiner Gedächtnislücken den Gauklern anschließt, durch einen Spiegel auf der Bühne, jedes Mal taucht er auf der anderen Seite als einer der anderen Schauspieler in einem neuen grotesken Universum auf, das "Alice im Wunderland" alle Ehre bereiten würde. Der Effekt ist verblüffend, die Illusion perfekt, zum einen weil es gelungen ist, Depp, Law und Farrell ungemein ähnlich sehen zu lassen, zum anderen weil offenkundig genug Material mit Ledger gedreht worden war, um die Geschichte in unserer Welt auch tatsächlich funktionieren zu lassen. Nur kleinere Holperer lassen sich konstatieren, doch sie fügen sich insgesamt homogen ins Gesamtbild dieses wilden Films, der sich keine Sekunde um Realität und Logik schert, aber einen mit seinen intensiven Bildern sofort gefangen nimmt.

Um einen Faustischen Pakt geht es zwischen dem tausendjährigen Parnassus und dem Mr. Nick genannten Teufel, den Tom Waits spielt, als sei er einer seiner torkelnden Songs aus dem "Rain Dogs"-Album, um ewiges Leben und um die Rettung von Parnassus Tochter Valentina, von Supermodel Lily Cole als nahe Verwandte der Figur von Sarah Polley in "Münchhausen" dargestellt: Um sie nicht an ihrem 16. Geburtstag an den spielsüchtigen Nick zu verlieren, muss der Wunderzauberer fünf Seelen gewinnen, die sich auf seine alternative Welt jenseits des Spiegels einlassen. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, mit Tony als Joker, und Gilliam gestaltet es als gnadenlos überzeichnete Freakshow, mit gewohnt schrägen Kamerawinkeln und verzerrten Bildern, um dem Zuschauer bisweilen buchstäblich den Boden unter den Füßen wegzureißen. Egal wie monströs der Film mit seiner Besessenheit mit Verfall, Schmutz und Vergänglichkeit auch ist, er ist immer faszinierend, zum einen wegen dem charismatischen und bisweilen gotterbärmlich aussehenden Ledger, aber auch weil es eine so bittere, wehmütige und beständig verzweifelte Ballade geworden ist, als würde der ewige Don Quichote des Kinos selbst langsam so müde werden, wie es der von Christopher Plummer mit unendlicher Wehmut gespielte Titelheld längst ist. Vielleicht bedarf es ja auch nur eines Deals mit dem Leibhaftigen, um das Imaginarium des Doktor Gilliam noch lange lebendig zu halten. ts.

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Filmbeschreibung: In der Verfilmung einer Jugendbuchsaga wird ein Schüler zum Vampirassistenten
"College, Job, Familie!" Von seinen Eltern kriegt Darren (Chris Massoglia) täglich eingebläut, wie ein normales Leben auszusehen hat. Angeödet schleicht sich der 16-Jährige mit seinem besten Freund Steve zu einer mysteriösen Zirkus-Freakshow, wo sich Spinnenbeschwörer Crepsley (John C. Reilly) als uralter Vampir entpuppt. Durch eine Verkettung bizarrer Umstände wird Darren selbst zum Blutsauger und muss sein altes Leben aufgeben, als seinetwegen ein Krieg verfeindeter Vampirgeschlechter entbrennt.

"Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire" basiert auf dem ersten Band der eng­lischen Jugendbuchserie "Darren Shan". Leider lässt "American Pie"-Regisseur Paul Weitz deren düster-schräge Grundstimmung nur in der grandiosen Freakshow-Szene aufblitzen und vertraut lieber auf weichgespülte Hollywood-Unterhaltung.
Fazit: Amüsantes Blutsauger-spektakel für Teenies, das sein Kultpotenzial aber verschenkt.