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Filmbeschreibung:
Mit 40 hat sich Sandy von ihrem untreuen Mann getrennt. Beim Fernsehen findet sie einen Job, im Coffee-Shop einen jungen Mann, der sich souverän und mit großer Zuneigung als Nanny um ihre beiden Kinder kümmert. Aram ist 25, als College-Absolvent noch ohne Lebensplan. Dass aber Sandy weit mehr als eine Arbeitgeberin und gute Freundin ist, das durchschaut er schnell. Ihn bremst der Altersunterschied nicht, doch Sandy fürchtet die Zukunft mit einem deutlich jüngeren Mann, der das Interesse an ihr doch nur verlieren kann.


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Unser Erfahrungsbericht mit Firstload
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Wie melde ich mich an?
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Und wie funktioniert es?
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Soul Kitchen - Film kostenlos online downloaden!


Soul Kitchen, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten setzt sich das neue Gourmetkonzept des Hamburger Szenerestaurants Soul Kitchen langsam durch. Aufatmen bei Restaurantbesitzer Zilios, der trotzdem an gebrochenem Herzen leidet und nach China fliegt, um seine Verflossene Nadine zurück zu gewinnen. Das Restaurant überlässt er einstweilen seinem Bruder Ilias, ein ewiger Tunichtgut, der die Soul Kitchen alsbald an einen zweifelhaften Immobilienmakler verzockt. Zilios kehrt demoralisiert zurück, weil Nadine bereits einen Neuen hat, und steht nun vor einem Scherbenhaufen.

Fatih Akins Erfolgsstory geht weiter, seine Herz erwärmende Komödie im Hamburger Multikulti-Viertel und absoluter Lido-Liebling erhielt den Spezialpreis der Jury in Venedig.

Es gehört schon etwas dazu, ein internationales Projekt sausen zu lassen, um sein eigenes durchzuziehen, seinen Film nicht in Cannes zu zeigen, weil er noch nicht optimal war. Fatih Akin riskierte einiges und wurde in Venedig mit dem Spezialpreis der Jury für "Soul Kitchen" belohnt, einer zärtlichen Liebeserklärung an seine Heimatstadt und das Arbeiterviertel Wilhelmsburg, wo der langhaarige Deutschgrieche Zinos Kazantsakis in seinem Restaurant neben von Unkraut überwachsenen Schienen die Stammgäste mit Pommes und Majo, paniertem Schnitzel und Fischstäbchen versorgt.

Bald geht alles drunter und drüber, der neue, ambitionierte Koch, der schon mal Aphrodisiaka ins Dessert mischt, verscheucht die alte Kundschaft. Eine betuchte Klientel erobert die Kult-Kneipe. Die Freundin in Shanghai zickt. Finanzamtkontrolleure und Immobilienhaie nerven. Und sein Bruder will als Knast-Freigänger einen Arbeitsvertrag, ohne einen Finger krümmen zu müssen. Gipfel des Grauens ist ein Bandscheibenvorfall, der den Geschundenen plagt. Nur der türkische Physiotherapeut Knochenbrecher kann im letzteren Fall noch helfen.

Vorbild für das Film-Gasthaus war übrigens Hauptdarsteller Adam Bousdoukos' eigene Taverne in Ottensen. Nicht immer kämpfen die Protagonisten mit feinstem Dialogflorett, es darf auch schon mal deftig werden in diesem "schmutzigen Heimatfilm" ohne elitäre Hanseaten. Amüsierte sich Münchens Schickeria einst im "Rossini", lässt es sich die Hamburger Szene im "Soul Kitchen" gut gehen, ein Mikrokosmos von Multi-Kulti, gescheiterten Existenzen, Überlebenskämpfern des Alltags und Romantikern, die ihrer Sehnsucht nachhängen. Da wird gerockt, "La Paloma" geschmettert und Sirtaki getanzt.

Bewusst wählte Akin als Drehorte von Gentrifizierung bedrohte Stadtviertel, Biotope mit unfertigem Charme, die man unter Artenschutz stellen müsste, weil es sie bald nicht mehr gibt. Er zeigt auch die schönen und touristischen Seiten der Hanse-Metropole mit Speicherstadt, Elbe und Alster im besten Licht von Kameramann Rainer Klausmann. Mit dabei die Filmfamilien-Mitglieder "Kneipenwirt" Adam Bousdoukos ("Kurz und schmerzlos"), "Knast-Bruder" Moritz Bleibtreu ("Im Juli", "Solino"), "Sternekoch" Birol Ünel ("Gegen die Wand") und Monica Bleibtreu in ihrer letzten Rolle als Familienpatriarchin. Der Soundtrack, zu dem die Schauspieler sich ihren Lieblings-Soul-Sound aussuchen konnten, verstärkt die intime Atmosphäre und reißt mit. Und wenn Hans Albers vom "Letzten Hemd" singt, das keine Taschen hat und auffordert, den kleinen Rest des Lebens "zu vernaschen", der Schnee beim Dinner for Two am Heiligabend rieselt, dann ist Fatih Akin mit seinem leicht bekömmlichen und überaus komischen Feelgood-Movie ohne überflüssigen Edelschnickschnack ganz, ganz nah an Genuss und (Heimat-)Gefühl. Futter für die Seele. mk.

Film: Lila, Lila - gratis online anschauen!


Lila, Lila, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
David Kern arbeitet als Kellner und fällt ansonsten nicht wirklich auf. Das ändert sich schlagartig, als er der hübschen Literaturstudentin Marie gefallen will. In einem Flohmarkt-Nachtischchen entdeckt er ein fremdes Manuskript, schreibt es auf dem Computer noch mal und gibt es ihr als sein eigenes zu lesen. Die ist nicht nur vom Text begeistert, den sie heimlich an einen Verlag schickt, sondern auch vom Schreiber. Nach der Veröffentlichung ist David gefragt wie kein anderer und hält die Holde im Arm. Da taucht ein verlotterter Typ auf und behauptet, der wahre Autor des Buchs zu sein.

Mit Daniel Brühl, Hannah Herzsprung und Henry Hübchen großartig besetzte Bestsellerverfilmung und Satire auf die schillernde Welt der Literatur.

Mehr Schein als Sein ist für viele ein beliebter Lebensentwurf. Kleine und große Betrüger(eien) sind im Kino sowieso das Salz in der Suppe. Manchmal sind die Lügen geplant, manchmal zufällig. Aber immer lösen sie einen Rattenschwanz von unvorhergesehenen Ereignissen aus. Alain Gsponer zeigt hier nicht "Das wahre Leben", sondern das falsche. Dabei ist David Kern ein genügsamer Kerl, als Kellner hält er sich im Hintergrund und fällt nicht auf. Das ändert sich schlagartig, als er der hübschen Literaturstudentin Marie (Hannah Herzsprung) gefallen will. In einem Flohmarkt-Nachtischchen entdeckt er ein fremdes Manuskript, schreibt es auf dem Computer noch mal und gibt es ihr als sein eigenes zu lesen. Die ist nicht nur vom Text begeistert, den sie heimlich an einen Verlag schickt, sondern auch vom Schreiber. Nach der Buchveröffentlichung von "Lila Lila" ist David gefragt wie kein anderer, hält die Holde im Arm und wird als Held der literarischen Postmoderne gefeiert. Leider taucht ein verlotterter Typ auf und behauptet, der wahre Autor des gehypten Buchs zu sein.

Realistisch-ironisch setzt Gsponer den filmisch geschriebenen Roman von Martin Suter um, entlarvt pseudo-intellektuelle Wortspielereien als aufgeblasenes Geplapper und die Literaturszene als Haifischbecken. Jeder schnappt sich ein Stück vom Kuchen, sonnt sich im Glanz des anderen. Man feiert sich und den schönen Schein und die Medien spielen mit. Verleger wollen literarisches Frischfleisch und Frauen Künstler und keine Kellner. Ganz wie im richtigen Leben. Henry Hübchen brilliert als heruntergekommener Herumtreiber mit herzerfrischenden One-Linern, sein Gegenpart Daniel Brühl darf den schüchterne Szene-Darling mimen, dem der Betrieb über den Kopf wächst. Die Kombination beider ist ein absoluter Glücksfall, wie auch die Verknüpfung von Tragikomik, Romanze und absurdem Theater, die Verbindung von großen Gefühlen und falschen Identitäten. Die akribische Arbeit bis zur achten Drehbuchfassung von Alexander Buresch macht sich im Resultat bemerkbar. Das unterschiedliche Ende in Buch und Film sollte bei diesem gefühls- und temporeichen Stück Kino nicht irritieren. mk.

Film: Fame - online stream gratis anschauen!


FAME, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Die New Yorker School of Performing Arts gilt als erste Anlaufstelle für Jugendliche, die es mit ihren außergewöhnlichen Talenten zu etwas bringen wollen. Von einer großen Karriere als Tänzer, Musiker und Schauspieler träumen auch Malik, Jenny Denis, Alice und Kevin, denen es unter größten Anstrengungen gelungen ist, die Aufnahmeprüfung zu schaffen. Doch nun gehen die Strapazen erst so richtig los. Schnell merken sie, dass sie zwar Konkurrenten sein mögen, aber nur mit Solidarität weiter kommen. So teilen sie ihre Sorgen, erleben gemeinsam Triumphe, Niederlagen und große Gefühle. Vor allem aber geht es immer nur um eines: Träume wahr werden zu lassen!

Update von Alan Parkers Oscar-prämiertem Musical und Tanzfilm von 1980 um den Werdegang einer Gruppe erfolgshungriger Teenager an der New York High School of Performing Arts.

Fast 30 Jahre nach dem wegweisenden Original hat die Sehnsucht nach Ruhm von jungen Künstlern aus verschiedenen Klassenschichten nichts an Unterhaltungswert verloren. Im Gegenteil - wie der anhaltende Erfolg von "American Idol"/"DSDS" oder der "High School Musical"-Reihe, allesamt in gewisser Weise "Fame"-Klone, beweist. Dabei will das Debüt des 24-jährigen Newcomers Kevin Tancharoen, der zuvor als Tournee-Choreograph für Britney Spears tätig war, nicht als Remake sondern als Neuerfindung verstanden werden. Das Originaldrehbuch von Chris Gore wurde von Allison Burnett ("Feast of Love") adaptiert, die der klassischen Aufsteigerstory mit ein paar zeitgemäßen Trends eine Verjüngungsspritze verpasst.

Neben dem unvergessenen Titelsong und einer sensationellen Interpretation von "Out There On My Own" gibt es eine weitere direkte Verbindung zu dem Original in Gestalt von Debbie Allen, die jetzt anstatt einer Lehrerin die Schuldirektorin mimt. An der Erzählstruktur wurde ebenfalls nichts verändert. So bilden die Aufnahmeproben den Anfang, womit die multikulturelle Besetzung in ihrem jeweiligen Element eingeführt wird. Die afroamerikanische Denise (Naturi Naughton ist der unbestrittene Star der Show) ist eine klassische Konzertpianistin mit einer Riesenstimme, die niedliche Jenny (Kay Panabaker) eine schüchterne Schauspielerin und der liebenswerte Marco (Asher Book) ein toller Sänger. Des weiteren finden sich ein selbstsicherer Nachwuchsregisseur, eine hochtalentierte Tänzerin (Kherington Payne, Finalistin der Hit-Danceshow "So You Think You Can Dance"), ein junger Schwarzer voller Ghettowut und Rapper-Ambitionen, ein viel versprechender hispanischer Komponist, eine asiatische Schauspielerin und ein Ballett-Tänzer aus dem Mittleren Westen. Folglich wird eine denkbar breite Demographie abgedeckt - "Can't we all just get along?"

Angesichts der Figurenvielzahl ist es aber auch nicht verwunderlich, dass die Charakterzeichnung weitgehend eindimensional bleibt und kaum über Typenbeschreibungen hinausgeht. Das bezieht sich auch auf den Lehrkörper mit Kelsey Grammer und Bebe Neuwirth, wobei Charles S. Dutton als mitfühlender Schauspiellehrer noch den bleibendsten Eindruck hinterlässt. Während der vier Jahre an der Schule durchleben die Schüler Erfolge und Enttäuschungen, diverses emotionales Auf und Ab, lernen ihre individuellen Talente zu entfalten und ihren Weg im Leben zu finden. Das Hauptgewicht des Films liegt letztlich auf den Performances, bei denen vor allem eine kollektive Spontansession der ganzen Schule in der Cafeteria und die aufwändige Abschlussfeier Applaus verdienen. ara.

Film: Alvin und die Chipmunks 2, jetzt kostenlos downloaden!


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Filmbeschreibung:
Weil Ersatzvater Dave nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, bekommen Chipmunk Alvin und seine beiden Brüder mit Daves Cousin Toby einen neuen Betreuer. Der allerdings ist so liebenswert wie schüchtern und überfordert. Damit sind die Chipmunks auf sich gestellt: In der Schule, wo Alvin über seine neuen coolen Freunde aus dem Footballteam seine Brüder vergisst sowie im Popbusiness, wo ihr alter intriganter Manager mit den Chipettes, drei süßen Chipmunkgirls, echte Konkurrenz aufgebaut hat, die allerdings nur ihn reich machen soll.

Zum zweiten Mal toben und quieken die Kulthörnchen durch die Weihnachtszeit. Für die Kleinen ganz klar eine schöne Bescherung.

Mini bedeutet in der Chipmunkwelt eigentlich Maxi, denn mit 350 Mio. Dollar weltweitem Einspiel sind die knuffigen Nager, Sympathieträger und Nerventester in Personalunion, wirklich Globalplayer, die allein in den deutschen Kinos 1,4 Millionen Zuschauer begeistern konnten. Neu im Drehbuch des zweiten Abenteuers ist Betreuer Toby (Zachary Levi), während Jason Lee als sein schwer geprüfter Vorgänger mit gebrochenen Knochen ins Krankenhaus, in den Erholungsurlaub also, ausgelagert und nur für ein paar Szenen reaktiviert wird. Cousin Toby ist ein Über-Nerd, in seinen Sozialkontakten behindert und als Versorger von Alvin und seinen beiden Brüdern überfordert. "Das ist eine Geisterstadt hier drinnen", kommentiert einer der Chipmunks das Futterangebot in den Schränken und auch beim Eingewöhnen an der Schule sind die Jungs auf sich gestellt. Gut nur, dass sie in den blubbernden Teengirls sofort Fans finden, die fast genauso quietschen können wie sie. Ein Problem sind aber die Boys, vor allem die Footballtypen, die Alvin, Mr. Cool in der Chipmunkwelt, in ihr Team aufnehmen. Damit wird Alvin zum Star, kurzfristig aber auch zum Verräter wichtiger charakterlicher Werte und damit an seinen Brüdern. Mehr Persönlichkeit beweist da Brittany, die sich nicht von ihren beiden Chipmunkschwestern isolieren lässt, als sie der intrigante Ex-Manager Alvins zum Popstar und Goldesel aufbauen will.

Die Chipettes, die 1983 ins Backenhörnchen-Universum eingeführt wurden, sind ein hitverdächtiger Neuzugang dieser Fortsetzung, in der es um einen musikalischen, selbstredend aber auch einen romantischen Wettbewerb geht. Das Drehbuch liefert dabei genügend Anlässe, die Stärken der Chipmunks zu zeigen: digital animierten Powerslapstick und harmonischen Heliumgesang. Hörnchen belegen Schleuderkurse im Küchenmixer oder werden von Basketbällen an die Schulwände geklatscht, Hörnchen rocken aber auch zu Oldies der Kinks oder schwingen die Hüften zu Songs von Kate Perry oder Beyoncé. Irgendwo zwischen komisch, quirlig, niedlich und manchmal auch nervig ist diese Komödie ein Spaßbringer für die Kids. Aber auch Erwachsene bekommen ihr Vergnügen. kob.

Film: Séraphine - hier umsonst online ansehen!


Séraphine, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde, der als Entdecker von Picasso und Rousseau gilt, zieht sich vom hektischen Alltag in Paris zurück in das unscheinbare Städtchen Senlis. Dort stellt er die eigenartige Haushälterin Séraphine Louis an und entdeckt schon bald ihr künstlerisches Talent. Uhde ist fasziniert von ihrem unkonventionellen, unprätentiösen Malstil und beginnt sie zu fördern. Dadurch verhilft er der zumeist belächelten schlichten Frau zu etwas mehr Bekanntheit. Heute wird sie als eine der wichtigsten Vertreterinnen der naiven Malerei anerkannt.

Der große César-Abräumer zeichnet das beeindruckende Porträt der französischen Putzfrau und Malerin Séraphine Louis, eine zentrale Vertreterin der naiven Kunst.

Wie so vielen Franzosen war Séraphine Louis kein Begriff für Regisseur Martin Provost, der erst einmal Daten sammelte, um in die geheimnisvolle Welt der Künstlerin einzudringen. Ein Kinostoff par excellence, denn hier geht es nicht um den linearen Aufstieg eines Talents, sondern um den tragischen Werdegang eines Menschen in seiner Widersprüchlichkeit und seiner nur sehr schwer zugänglichen Welt, kein Leben als Abfolge starker Momente, sondern eine Aneinanderreihung von vordergründigen Nichtigkeiten des Alltags und Rätseln um eine Person, die nicht in das Image des visionären Künstlers passt. Dabei war Séraphine Louis eine Visionärin, für die das Malen so wichtig war wie Essen und Trinken.

Eingeführt wird sie als Haushälterin des deutschen Kunstsammlers Wilhelm Uhde (Ulrich Tukur), der 1912 in das französische Städtchen Senlis zieht, um fernab vom Pariser Trubel sich dem Schreiben zu widmen. Die eigenwillige Séraphine wäscht und kocht bei ihm und anderen Familien. Jede freie Minute verbringt sie mit Malen, aus geklautem Blut beim Metzger und flüssigem Wachs aus der Kirche rührt sie nächtens ihre Farben an. Als Uhde eines ihrer Bilder sieht, fördert er ihre Arbeit und macht der von den Nachbarn belächelten Frau Hoffnung auf eine große Karriere. Der Entdecker von Picasso und Henri Rousseau plant eine Ausstellung in der Seine-Metropole und Séraphine genießt die finanzielle Fürsorglichkeit des Mentors. Ihre Flucht in die psychische Erkrankung und der Erste Weltkrieg, der Uhde zwingt, Frankreich zu verlassen, beenden die Hoffnung auf eine Weiterführung ihres Werks.

Nüchtern und mit einer gewissen Zurückhaltung beobachtet Provost, wie die Autodidaktin die ihr verbleibende Zeit wie eine Wahnsinnige nutzt und zeigt sie als eine von mystischen Mächten Getriebene und Uhde als ambivalente Persönlichkeit, die trotz Integrität und moralischer Stärke menschlich versagt. Dabei arbeitet er mit relativ statischer Kamera und langen Einstellungen, es zählt die Stille, nicht der Dialog. Warme Farben dominieren nur in Séraphines Bildern, bei Ausstattung und Kostüm herrschen kühle Farbe wie blau, schwarz und grün vor, kein weiß. Dreh- und Angelpunkt dieses berührenden Biopics ist die in Brüssel geborene Yolande Moreau (César als Beste Schauspielerin und Nominierung für den Europäischen Filmpreis) in ihrer Unförmigkeit und stoischen Ruhe. Eine Frau ganz unten auf der sozialen Leiter, die aber in der Kunst ihrer Zeit voraus war. mk.

Film: Brand Upon the Brain - gratis online anschauen!


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Filmbeschreibung:
Guy und seine Schwester wachsen zusammen mit einigen Waisenkindern auf einer verlassenen kleinen Insel auf. Während seine Mutter die Kinder vom Leuchtturm bei jedem Schritt kontrolliert, geht der Vater im Keller mysteriösen wissenschaftlichen Experimenten nach. Ein Elternpaar, das Kinder aus diesem Waisenhaus adoptiert hat, entdeckt rätselhafte Kopfverletzungen bei den Kleinen. Daraufhin schicken sie Detektivkinder auf die Insel, die das Geheimnis um die seltsamen Geschehnisse lüften sollen. Düstere Wahrheiten kommen ans Licht.

Überbordend fantasievolles Kunstwerk im Stile expressionistischer Horrorfilme, mit dem der Kanadier Guy Maddin seine Sonderstellung in der Filmlandschaft untermauert.

"Eine Erinnerung in 12 Kapiteln" nennt Maddin den autobiografisch angehauchten Avantgardefilm, der persönliche Erinnerungen in ein skurriles Schauspiel aus expressionistischer Stummfilmästhetik und Jugenddetektivfilm transformiert, das doch auch einer Grand-Guignol-Theater-Session ähnelt. Schwarzweiße, mitunter viragierte Bilder, ominöse Schatten, Zwischentitel und die formvollendete Musikbegleitung gemahnen an die Stummfilmzeit. Kurze Farbabschnitte, mannigfaltige Toneffekte, die lebhafte Off-Erzählung und eine rasante Montage hingegen erzeugen ein modernes Tempo, kreieren mit betörender Hysterie ein ganz eigenes Universum: Maddin auf der Höhe seiner Kunst.

Wie der kanadische Ausnahmeregisseur seine hermetischen Erinnerungslandschaften geradewegs ins Gehirn brennt, kennt kaum Vergleiche - bestenfalls E. Elias Merhige oder die Quay-Brothers wählen ähnliche Formen. Der Protagonist - Guy Maddin (Sullivan Brown) - kehrt zu seiner isolierten Heimatinsel Black Notch zurück, über der ein Leuchtturm herrscht. Hier gibt er sich Erinnerungsketten aus seiner Kindheit hin, die er mit seiner Schwester und vielen Waisenkindern unter der Obhut obskurer Eltern verbrachte.

Big Mother is watching you: Ständig beobachtet von einer garstigen Übermutter, die sich als drakonische Diktatorin wie eine Gruselgestalt aus Norman Bates Jugend ausnimmt, bestimmen dunkle Geheimnisse und der qualvolle Hormonsturm der ersten Liebe dieses Freudsche, surreale Traumland. Der Vater, nur in Rückansichten zugegen, köchelt in seinem Labor an unheilvollen Erfindungen herum - der Topos des Mad Scientist ist nur eines von vielen Genre-Motiven. Rätselhafte Nackennarben bei den Kindern erwecken das Misstrauen Außenstehender, die zwei junge Detektive undercover zur Aufklärung auf die Insel schicken, was bei Guy und seiner Schwester erste Gefühle erweckt. Das Maddin-typische Faible fürs Schräge, Bizarre, Abnorme schlägt mehr denn je durch, weil er seine morbid-komischen Ideen ereignisreich verpackt, visuell dicht erzählt und obendrein mit Poesie und Erotik auflädt. Volles Programm für Cineasten, die von den Fesseln der geradlinigen Narration gelöstes Kino entdecken möchten. tk.

Wo die Wilden Kerle wohnen - Film kostenlos online anschauen!


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Filmbeschreibung:
Max ist ein Kind voller Wut und unkontrollierter Impulse, und doch eine sensitive Seele, die sich allein gelassen fühlt. Nach einem Streit mit seiner gutmütigen, aber überforderten Mutter flüchtet er in eine Traumwelt - auf eine Insel mit monströse wirkenden, im Grunde aber kindlichen Kreaturen, die den wilden Jungen als König akzeptieren. Einige Tage lebt und tollt Max mit den neuen Freunden, bis es auch hier zu Enttäuschungen und Streit kommt. Doch Max weiß, dass jemand auf ihn wartet, der ihn immer lieben wird. Bedingungslos.

Spike Jonzes Verfilmung eines berühmten Kinderbuchs beweist, wie traditionell und modern, unkonventionell und unterhaltsam harmonisch koexistieren können.

Fragen, ob kleine Jungs große Monster beherrschen können oder Kreaturen Gliedmaßen abgerissen werden dürfen, wenn deren Reaktion über ein erstauntes "Das war mein Lieblingsarm" nicht hinausgeht, sind von Beginn an überflüssig. Denn die hier gezeigte Welt ist ein Traum, ist eine Zuflucht, die ein Kind nach seinen Erfahrungen und Bedürfnissen gestaltet. In "Wo die wilden Kerle wohnen" hat konventionelles Erzählen kein Zuhause mehr. Es gibt kein schlichtes dramaturgisches Ziel, keinen Bösewicht, der besiegt, keine Prüfung, die bestanden werden muss. Nur den Blick auf die Wirklichkeit eines Kinds durch eine fantastische Brille.

Max (Max Records), ein Junge mit großer Fantasie, fühlt sich allein gelassen. Vom Vater, der die Familie verlassen hat, von der älteren Schwester und der Mutter (Catherine Keener), die seit kurzem einen Freund hat und überfordert ist, wenn Max seine Wut unkontrolliert auslebt. Nach einem Streit reißt Max aus und nimmt mit einem kleinen Boot Kurs zum Horizont. Nach Tagen auf See und einer bedrohlich inszenierten Landung in der Brandung betritt Max eine Insel, auf der eine Handvoll exotischer Kreaturen lebt. Seine Furchtlosigkeit gegenüber diesen Wesen, die nur äußerlich gefährlich, im Grunde aber eher sanft, kindlich gelangweilt oder traurig wirken, und sein in Zerstörungslust explodierender Zorn machen Max zum Freund des Anführers Carol - ein plüschiger Riese, der wie Max aggressive Impulse nicht zügeln kann, aber auch Kreativität in sich trägt. Ein paar Tage lebt der Junge als König unter diesen Geschöpfen, spielt und tollt mit ihnen, bis es durch Carol, Vaterfigur wie auch Spiegelbild, auch hier zum Streit und zur Trennung kommt.

Keine 340 Wörter enthält Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker, den Jonze und Koautor Dave Eggers geschickt erweitert haben. Auf beiden Ebenen, der realen und der fantastischen, wird die Problematik von Familie beleuchtet, die unterschiedlichen Temperamente, die Unmöglichkeit, jeden in gleicher Intensität lieben zu können. Eine ausschließlich kindliche Erlebniswelt zeigt sich hier, in der Stimmungen blitzschnell kippen können, Ausgelassenheit und Enttäuschung, Wut und Versöhnung oft nah beieinander liegen. Junge Zuschauer werden nicht unnötig verschreckt, können sich in den Figuren wiedererkennen, gerade auch, weil unbequeme Gefühle nicht tabuisiert werden. Ältere können sich in Interpretationen verlieren und über die Tricks rätseln, die klassische und digitale Techniken verbinden, ohne dass eindeutige Zuordnungen leicht möglich sind. Originelle, unverbrauchte Bilder gibt es hier zu sehen, eine sich ohne aufdringliche Pädagogik entfaltende Magie, die dieses in seiner Entstehungsgeschichte problematische Projekt zu einem erfolgreichen US-Start führte. Ohne Sentimentalität und Unterwerfung an den populären Geschmack. kob.

Film: Das Orangenmädchen - gratis online anschauen!


Das Orangenmädchen, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Drei Geschichten umfasst dieses filmische Kaleidoskop über die Liebe: Da wäre der Student, der sich in der Straßenbahn in ein Mädchen, das Orangen auf dem Arm trägt, verliebt und sich fortan auf eine hartnäckige Suche nach ihr begibt. Dann wäre da ein Vater, der mit 35 viel zu früh stirbt und sein Sohn der zu seinem 18. Geburtstag dessen Briefe erhält, die ihm die Augen fürs Existenzielle öffnen, für einen starken Lebenswillen trotz der Gewissheit des baldigen Todes, für Liebe und Leidenschaf

Poetische Bestsellerverfilmung und bewegende Hommage an die große Liebe über zwei Generationen hinweg.

Passend zum Titel dominieren orangenfarbene Töne, die die zwei parallel erzählten Liebesgeschichten in ein warmes Licht tauchen, Sinnlichkeit und Lebensfreude signalisieren, sich bei Verlust und Tod ins bräunliche wandeln und eine Tragödie ahnen lassen. Die drei Phasen des Films - die Liebesgeschichte zwischen dem Orangenmädchen und dem jungen Mann, der sterbende Vater und der junge Sohn Georg in der Gegenwart - werden in verschiedenen Farbigkeiten und starken Kontrasten dargestellt.

Basierend auf dem in 43 Sprachen veröffentlichten Erfolgsroman des Norwegers Jostein Gaarder findet dessen reizvoller Mix aus Fiktion und Philosophie so auf der Leinwand seine visuelle Entsprechung. Ausgerechnet in der Straßenbahn verliebt sich ein Student in ein Mädchen mit Orangen auf dem Arm, das feenhaft schnell entschwindet. Wenn er einen roten Mantel in der Menge erspäht oder eine Apfelsine, jagt er dem Phantom nach. Als er die Schöne nach hartnäckiger Suche endlich wieder entdeckt, will er sie nie mehr verlieren, auch wenn das Wesen wie aus einer anderen Welt ihn bittet, sechs Monate auf ein Wiedersehen zu warten. Eine Postkarte aus Sevilla lässt ihn nach Spanien aufbrechen und das junge Glück scheint unter der verführerischen Sonne des Südens perfekt.

Regisseurin Eva Dahr erzählt keine lineare Handlung, sondern eine Love-Story auf verschiedenen Zeitebenen und mit vielen Rückblenden über zwei Generationen hinweg. Das Leben ist ein langer Fluss. Die eine Geschichte erzählt vom Vater, der mit 35 stirbt und die andere von Georg, der zum 18. Geburtstag seine Briefe erhält, die ihm die Augen fürs Existenzielle öffnen, für einen starken Lebenswillen trotz der Gewissheit des baldigen Todes, für Liebe und Leidenschaft. Denn damit hapert es beim Filius, der in verschneiter Berglandschaft mit dem Sternenteleskop begeistert einen fernen Kometen verfolgt, und die Zuneigung des Mädchens an seiner Seite nicht registriert, erst spät, fast zu spät erkennt, dass dies die große Liebe sein kann. Der Film spielt raffiniert mit der Wechselwirkung zwischen realer Welt und der Welt der Erinnerungen und Fantasie. Am Ende gelangen beide Protagonisten trotz aller Unterschiedlichkeit an einen ähnlichen Punkt - das starke Bekenntnis zum großen Gefühl. mk.

Avatar - Aufbruch nach Pandora, Kinofilm jetzt in HD umsonst ansehen!


Avatar - Aufbruch nach Pandora , könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Auf der Suche nach neuen Ressourcen stoßen die Menschen im 22. Jahrhundert auf den Planeten Pandora, der von den Navi bevölkert wird, drei Meter große Lebewesen mit blauer Haut. Da Menschen auf dem Planeten nicht atmen können, kommen Avatare zum Einsatz: Ersatzlebewesen in Navi-Form, die von ihren Besitzern gesteuert werden. Der querschnittsgelähmte Marine Jake Sully wird für das Programm ausgewählt. Er lernt die Navi Neytiri kennen und lieben und findet sich im Kreuzfeuer eines Krieges zwischen Menschen und Navi, die ihren Planeten verteidigen.

Zwölf Jahre mussten verstreichen nach "Titanic" bis zu James Camerons Rückkehr zum Spielfilm. Viereinhalb Jahre davon hat er in "Avatar" gesteckt, ein perfektes Science-Fiction-Abenteuer, das eine neue Welt aus dem Boden stampft und wie erhofft Maßstäbe setzt.

"Avatar" beginnt mit zwei Augen, die sich öffnen. Zweieinhalb Stunden später werden sich die Augen der selben Figur erneut öffnen. Was Jake Sully, gespielt von dem charismatischen Australier Sam Worthington, dazwischen gesehen und erlebt hat, hat ihn von Grund auf verändert: Am Schluss des Films sieht er die Welt buchstäblich mit anderen Augen. Und das Publikum mit ihm, für das Jake Sully selbst die Aufgabe eines Avatars übernimmt: Seine Entdeckungsreise auf dem Planeten Pandora ist es, die einen James Cameron hautnah miterleben lässt, sein Kennenlernen der Kultur der eingeborenen Navi, blauhäutige und drei Meter große Wesen, die in perfekter Harmonie mit ihrer Umwelt leben, und schließlich seine Erkenntnis, dass diese Welt gegen alle Widerstände zu erhalten ist - auch wenn er sich damit gegen die Menschen stellt, die nach Pandora gekommen sind, um den Planeten rücksichtslos zu roden.

Der Film hat keine Zeit zu verlieren, beginnt bereits mitten im Weltraum, alle nötigen Hintergrundinformationen zur Hauptfigur liefert ein hartgesottener Off-Kommentar im Stil von "Apocalypse Now". Sully ist ein desillusionierter ehemaliger Marine im Jahr 2154, der seit einem Einsatz gelähmt und seines Lebenswillens beraubt ist. Weil sein Bruder, ein ausgebildeter und gut vorbereiteter Wissenschaftler, überraschend verstorben ist, soll er dessen Stelle im Avatar-Programm der mit allen Wassern gewaschenen Dr. Grace Augustine auf Pandora einnehmen. Er besitzt das identische Genom und kann dessen Avatar, ein für viel Geld entwickeltes Wesen mit dem Äußeren eines Navi, aber der Seele eines Menschen, direkt übernehmen: Mit einem Avatar kann man sich frei auf dem für Menschen unbewohnbaren Planeten bewegen und atmen. Mit der Unbeschwertheit und Naivität eines Kindes tritt Sulley in diese neue Welt, die sich für ihn als Wunderland entpuppt, während er hinter den Kulissen zum Spielball unterschiedlicher Interessen wird. Dem Idealismus von Dr. Augustine, die Schulen auf Pandora gebaut und zarte Bande mit den Navi und ihrer komplexen Kultur geknüpft hat, steht der eiskalte Kapitalismus des abgewichsten Industriellen Selfridge (sic!) und der Pragmatismus des Betonkopfs Col. Quaritch entgegen, die ihrerseits Sulley instrumentalisieren wollen, um Pandora noch rücksichtsloser ausbeuten zu können.

Küss den Frosch - Film gratis online anschauen!


Küss den Frosch, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
New Orleans um die Jahrhundertwende. Kellnerin Tiana träumt von einem eigenen Restaurant. Da hüpft ihr eines Abends ein Frosch über den Weg und behauptet, der verzauberte Prinz Naveen zu sein. Ein einziger Kuss, und Tiana hätte einen Wunsch frei. Weil sie für ihren Traum fast alles tun würde, küsst die junge Frau das schleimige Tier tatsächlich - mit unerwartetem Ergebnis. Nicht er wird ein Mensch, sondern sie zum Frosch. Nun setzen Naveen und Tiana alles daran, schnellstmöglich ihre menschliche Gestalt wieder zu erlangen.

Mit einem Paukenschlag kehrt Disney zur klassischen 2D-Animation zurück und bezaubert mit einem Märchen voller Humor und Musik, unbändiger Lebenslust und zu Tränen rührender Romantik.

Nichts gegen rattenscharfe Gourmetköche ("Ratatouille"), vierbeinige Superhelden ("Bolt - Ein Hund für alle Fälle") oder griesgrämige Ballonfahrer ("Oben") - aber so ein waschechtes Märchen mit Prinz, Prinzessin und einem herzergreifenden Happy End hat doch auch etwas für sich. Das dachten sich die kreativ-innovativen Köpfe von Disney wohl auch und zauberten nun mit "Küss den Frosch" ein in klassischer 2D-Technik realisiertes Abenteuer aus dem Hut, das die 75 Jahre alte Zeichentrick-Tradition, die einst mit "Schneewittchen und die sieben Zwerge" begann, wieder aufleben lässt.

Als Schauplatz wählte das bewährte Autoren- und Regie-Gespann John Musker und Ron Clements (u.a. "Arielle, die Meerjungfrau", "Aladdin") diesmal keine Fantasiewelt, sondern das pulsierende New Orleans der Jahrhundertwende. Ob French Quarter oder Jazz/Blues/Gospel/Zydeco, Louisianas Sümpfe oder Schaufelraddampfer, afroamerikanische Lebenslust oder düstere Voodoo-Zauber - die Südstaatenmetropole lässt hier Katrina vergessen, erlebt ihre glorreiche Renaissance - und mittendrin die Kellnerin Tiana, die den Traum ihres viel zu früh verstorbenen Vaters erfüllen und ein eigenes Restaurant eröffnen will. Da hüpft ihr eines Abends ein kleiner, schleimiger Frosch über den Weg und behauptet doch glatt, der verzauberte Prinz Naveen zu sein. Ein einziger Kuss, und Tiana hätte einen Wunsch frei. Weil sie für ihren Traum beinahe alles tun würde, überwindet die junge Frau ihren Ekel, spitzt die Lippen und drückt der grünen Amphibie einen Schmatz aufs Maul - mit unerwartetem Ergebnis. Nicht er wird ein Mensch, sondern sie zum Frosch. Und plötzlich haben Naveen und Tiana alle glitschigen Hände voll zu tun, sich den Attacken von gefräßigen Hunden und Alligatoren sowie den Nachstellungen von (gottlob ziemlich dämlichen) Froschjägern zu erwehren, vor allem aber dafür zu sorgen, dass sie schnellstmöglich ihre menschliche Gestalt wieder erlangen.

"Küss den Frosch", der 49. Animationsfilm aus dem Hause Disney, strotzt nur so vor originellen Einfällen, doppeldeutigem Dialogwitz, komisch-animalischen Sidekicks und grandiosen Songs, die selbst einem Broadway-Musical alle Ehre machen würden. Auch optisch beeindruckt Tianas Traum, zu dem sie das Lied "Almost There" singt. Da verwandelt sich eine Bruchbude in ein mondänes Restaurant, die ganze Sequenz ist in warmen Braun- und Beige-Tönen gehalten, dem Jugendstil nachempfunden und wirkt mit ihren Tanznummern wie eine Hommage an Disneys Pionierzeit. Und während die wunderbare Love Story ihrem verdienten Happy End entgegensteuert, sorgen Musker und Clements mit Figuren wie dem liebeskranken Glühwürmchen Ray oder dem jazzbegeisterten Alligator Louis für jede Menge Erheiterung. Als Gegengewicht fungiert die von dem Voodoo-Magier Dr. Facilier verkörperte dunkle Seite mit ihren bedrohlichen Schattenmonstern, die allerdings dem ganz jungen Animationspublikum des Grusels zu viel sein könnten.

Eine wahre Meisterleistung ist die US-amerikanische Synchronisation. Herausragend etwa die breiten Südstaatenslangs von Glühwürmchen Ray (Jim Cummings), der guten Voodoo-Zauberin Mama Odie (Jenifer Lewis) und Tianas ordinär-herzensguter Sandkastenfreundin Charlotte (Jennifer Cody bekommt die meisten Lacher). Eine stimmlich-gesangliche Offenbarung ist die hinreißende Anika Noni Rose als Tiana, in die man sich einfach verlieben muss. Aber auch in der deutschen Fassung wurde weniger Wert auf klangvolle Namen als auf musikalische Qualität gelegt: So darf man sich unter anderem auf den Pop- und Jazzsänger Roger Cicero (Naveen), die deutsch-amerikanische Soulsängerin Cassandra Steen (Tiana) und Schlager-Ikone Marianne Rosenberg ("Er gehört zu mir") als Mama Odie freuen. lasso.

Film: Adam - kostenlos online ansehen!


Adam, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Adam ist 29, leidet an Asperger, einer leichten Form von Autismus, und ist nach dem Tod seines Vaters erstmals auf sich allein gestellt. Weil er die Gefühle und Kommunikationssignale anderer nicht verstehen und interpretieren kann, ist die Welt für ihn verwirrend. Zumal mit Beth gerade eine attraktive neue Nachbarin eingezogen ist, die sich von dem intelligenten, sanften, aber etwas eigenwilligen Einzelgänger fasziniert zeigt. Irgendwie fühlt sich Adam angezogen von Beth und wagt den Schritt in eine Welt, die er noch nie zuvor betreten hat.

Sensibel und subtil beobachtete Romanze zwischen einem autistischen Einzelgänger und seiner neuen Nachbarin.

Autisten im Kino müssen oft bei vollem Scheinwerferlicht auf Showmodus schalten, damit jeder Zuschauer sofort versteht, mit welchen Verhaltensexoten er hier konfrontiert wird. "Adam" kommt ohne solche Ausrufezeichen aus, die Schrullen zum Zirkus machen, steht im Ton der Indie-Romanze "Mozart und der Wal" nahe, die den Beziehungsversuch zweier Asperger-Betroffenen beobachtete. "Adam" variiert diese Konstellation mit einem noch spannenderen Ansatz, lässt die 29-jährige Titelfigur (Hugh Dancy), die unter Asperger, einer leichten Form von Autismus, leidet, zum Beziehungsexperiment seiner attraktiven neuen Nachbarin werden. Beth (Rose Byrne) ist eine ganz normale Frau, nicht zuletzt, weil sie mit Männern schon schlechte Erfahrungen gemacht hat. Zärtlich und zurückhaltend entwickelt das Drehbuch von Max Mayer diese Beziehung und einige Konfliktschauplätze, in deren Überwindung sie sich bewähren muss. So hat der hochintelligente Adam, der Emotionen und Kommunikationssignale von anderen nicht verstehen oder einordnen, sich nicht verstellen und damit auch nicht lügen kann, gerade seinen Job verloren. So steht Beths Vater vor einem Prozess, in dessen Verlauf er nicht nur eine Unterschlagung, sondern auch eine Affäre zugeben muss. Und schließlich reagieren auch Beths Freunde und Familie mit sichtlicher Verwirrung auf Adam, diesen Mann, der verunsichert durch die ihm fremde Welt taumelt, als müsse sein Schöpfer an diesem Geschlecht, das er vertritt, noch feilen.

Das Kindliche im Mann, die Konfrontation mit der traditionellen Definition von Männlichkeit ist ein Schwerpunkt des Films, verdeutlicht in Adam, der aus dieser Begrifflichkeit ausschert, aber sympathischer wirkt als Beths Vater, der als eingeführtes Vorbild für Maskulinität schließlich entwertet wird. Noch wichtiger ist dem Film aber der komödiantische Aspekt, der sich aus der Beziehung eigentlich Inkompatibler ergibt, und der romantisch-magische, für den der Film zwei besonders schöne Sequenzen kreiert: in Adams privatem Sternenhimmel und einer nächtlichen Szene im Park, durch den ein anderes exotisches Paar, zwei Waschbären, streift. Charme, leiser Humor und Sensibilität zeichnen diesen Film aus, der in der Entwicklung seiner Romanze vielleicht etwas märchenhaft, in der Prognose aber und der Zeichnung der von Hugh Dancy ("Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin") herausragend dargestellten Titelfigur stets realistisch bleibt. kob.

Film: Ninja Assassin - gratis online anschauen und runterladen!


Ninja Assassin, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Raizo ist in einer als Waisenhaus getarnten Ninja-Ausbildungsstätte aufgewachsen. Ausgebildet zum Killer für eine Geheimorganisation und seiner Kindheit beraubt, gelingt dem wutentbrannten Ninja eines Tages die Flucht in den Untergrund. Von dort aus plant er die Rache an seinen Peinigern. Da kommt ihm die schöne Europol-Agentin Mika, die gegen das Waisenhaus ermittelt, gerade gelegen. Die Ninjas haben sie bereits im Visier, als Raizo sich kurzerhand mit ihr verbündet und die beiden zu Gejagten werden. Eine Hetzjagd quer durch Europa beginnt.

Einem Ego-Shooter-Spiel gleich inszeniert der einschlägig vorbelastete Second-Unit-Regisseur James McTeigue ("V wie Vendetta") den Rachefeldzug seines Titelhelden, dem der in Fernost kultisch verehrte koreanische Pop-Star Rain sein Gesicht leiht.

"Ninja Assassin". Zwei Worte - und eigentlich ist zum Film schon alles gesagt: Raizo ist einer der gefährlichsten Auftragskiller der Welt. Vom Ozuno-Clan wurde er einst in einer als Waisenhaus getarnten Ninja-Schule in den Bergen des Himalajas zur gnadenlosen Kampfmaschine ausgebildet, für den Gegenwert von 100 Kilogramm Gold geht er nun seinem mörderischen Geschäft nach - lautlos, effektiv und mit Erfolgsgarantie. Doch nachdem sein Ausbilder (furchteinflößende Idealbesetzung: Martial-Arts-Veteran Sho Kosugi) seine Freundin hinrichten ließ, bricht Raizo mit der Geheimorganisation und sinnt auf Rache.

In Form eines klassischen Eastern, unterlegt mit einem von Ilan Eshkeri komponierten Western-Score legt Regisseur James McTeigue los. Action wird beim versierten Second-Unit-Regisseur der Wachowski-Brüder Larry und Andy ("Matrix"-Trilogie), die hier gemeinsam mit Joel Silver und Grant Hill als Produzenten verantwortlich zeichnen, groß geschrieben. Überaus drastisch - Köpfe werden vom Rumpf getrennt, Gliedmaßen abgeschlagen und das Blut spritzt dabei wie die Fontänen der berühmten Springbrunnen des Bellagio Hotels in Las Vegas - macht Raizo einer Yakuza-Gang den Garaus. Blitzschnell bewegt er sich, fast unsichtbar bleibt er. Leichen pflastern seinen Weg.

Nach einem Schnitt ist der nächste Schauplatz Berlin. Denn dort bzw. in Babelsberg widmeten sich die Wachowskis gleich nach "Speed Racer" ihrem nächsten Projekt, einer deutsch-amerikanischen Koproduktion und verpflichteten dafür erneut den koreanischen Pop-Star Rain, in seiner Heimat ein Superstar, vom Time Magazine 2006 zu den "100 Most Influential People Who Shape Our World" gewählt. Er legt seinen Ninja minimalistisch an, als Keanu-Reeves-Klon, maulfaul, introvertiert und in sich ruhend. Ihm in der deutschen Hauptstadt auf der Spur ist Europol-Agentin Mika Coretti (Naomie Harris aus "Street Kings"), die die mysteriöse Organisation mit weltweiten Auftragsmorden in Verbindung bringt und so selbst in deren Visier gerät.

Doch der Plot der Drehbuchautoren Matthew Sand und J. Michael Straczynski ("Der fremde Sohn") ist trotz diverser Nebenstränge - so wird etwa in Rückblenden von Raizos von Schmerzen und Schlägen geprägter Kindheit erzählt - von untergeordneter Bedeutung. Es zählt (fast) ausschließlich der düstere Noir-Look (Produktionsdesign: Graham "Grace" Walker) sowie die atemlosen, stets im Halbdunkel inszenierten Kampfchoreographien. Rot (Blut), schwarz (Kleidung) und blau (Nacht) dominieren als Farben, wie bei einem Ego-Shooter-Spiel tauchen endlose Kohorten von Gegnern aus allen Ecken des Bildes auf und werden gnadenlos niedergemetzelt. Montiert haben Gian Ganziano und Jett Sally die Non-Stop-Hatz im MTV-Clip-Stil, entsprechend angelegt hat auch Kameramann Karl Walter Lindenlaub seine Bildsprache. Ein visueller Overkill, ein entfesselter Blutrausch, der für den Kinobesuch einen starken Magen und eine Vorliebe fürs Genre voraussetzt. geh.

12 Meter ohne Kopf - Film kostenlos online ansehen!


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Filmbeschreibung:
Klaus Störtebecker und sein bester Freund Gödeke Michels genießen das Piratenleben mit Wein, Weib, Schlägern und Shopping in den von ihnen aufgebrachten prall gefüllten Handelsschiffen der Hanse. Nachdem Störtebecker aber niedergestochen wird, verändert sich alles. Der Anführer mutiert zum Angsthasen, will mit der hübschen Bille seßhaft werden. Das treibt seinen Kumpel in die Depression, die Mannschaft in die Meuterei. Und doch gibt es ein großes Comeback, das die Hanse fast in die Knie und zu einer gefährlichen Reaktion zwingen wird.

Mit einer Komödie über den Fluch der Nord- und Ostsee, über die Freibeuter Störtebecker und Michels, inszeniert Sven Taddicken erneut unorthodoxes Genrekino.

"12 Meter ohne Kopf" soll der geköpfte Klaus Störtebecker der Legende nach noch gelaufen sein. Ein Mythos, der im Titel signalisiert, dass es "Deutschland erster Piratenkomödie", so Stefan Schubert von Wüste Film, nicht um historische Fakten, sondern um heiteres Fabulieren geht. Im Drehbuch von Matthias Pacht ist die Hinrichtung Störtebeckers im Jahr 1401 ein echtes Gaunerstück. Ein Jahr geht der Film von dort aus zurück, zeigt, wie aus coolen Piraten ein jämmerlicher Haufen, mit Hilfe einer neuen Waffe aber schließlich der Schrecken der Hanse wurde. Immer im Fokus ist das Spaß-orientierte Freibeuterleben zwischen Kampftrinken, Schlägereien und Gelegenheitssex. Alles ändert sich, als Störtebecker niedergestochen wird und sich vom charismatischen Rabauken zum ängstlichen Versteher mit Parolen wie "Gewalt ist keine Lösung" wandelt: Schlecht für einen Anführer, der nach dem Respekt durch Meuterei auch seine Mannschaft verliert. Schlecht auch für die Freundschaft, weil Störtebecker nun mit Alleinerzieherin Bille seßhaft werden will und damit Kumpel Michels die Lebensfreude nimmt. Einen (kläglich gescheiterten) Selbstmordversuch später wird aber das große Comeback, die Kampfansage an die Hanse, eingeleitet, die nach herben Verlusten zur Jagd auf die Bilanzsaboteure bläst.

Kaum überraschend, dass mit einem Budget von sechs Millionen Euro karibische Kämpfe mit üppigen Digitaleffekten nicht geleistet werden können, dass "12 Meter ohne Kopf" mehr ein Film der Gesichter als der Action ist. Taddicken, der zuvor unorthodoxe Familienkomödien ("Mein Bruder, der Vampir") und Liebesgeschichten ("Emmas Glück") inszenierte, konzentriert sich auf seine Buddies, mit Engagement gespielt von Newcomer Ronald Zehrfeld und Matthias Schweighöfer, und auf Situationskomik, die nicht immer zündet, obwohl der Verlust von Störtebeckers Mojo, seine Entmännlichung, mehr Munition geboten hätte. Im Kielwasser von Captain Sparrow sind Piraten erneut die Rockstars ihrer Zeit. Anachronismus ist dabei Stilprinzip. Die Ausstattung führt in die Vergangenheit, die Sprache in die Moderne, während die Musik der etwas gemächlich dahinschaukelnden Story mit Glam Rock und Punk Dampf macht. Gedreht wurde größtenteils auf See, mit drei nachgebauten Koggen. Geopfert wurde für dieses Herzensprojekt von Seiten der Macher viel, nicht zuletzt der eigene Widerstand, wenn Schweighöfer, schlafend, Zehrfelds Zehen lutschen und dieser, hungernd, eine krabbelnde Spinne essen muss. kob.

Film: Wenn Ärzte töten - gratis online anschauen!


Wenn Ärzte töten, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Seit Jahrzehnten forscht US-Professor Robert Jay Lifton über Opfer in Hiroshima, Vietnam und des Dritten Reichs. Sein Interesse gilt der Verstrickung von Medizinern in politische Gewaltakte, womit er einst das Feld der Psychohistory schuf und auf die Frage stieß, unter welchen Umständen Heiler zu Mördern werden. Dafür interviewte er Holocaustüberlebende und Ärzte, die unter Missachtung ihres hippokratischen Eids in Auschwitz grausame Experimente an jüdischen Gefangenen vornahmen.

Das Grauen, von dem die eindringliche Dokumentation über Menschenexperimente in Konzentrationslagern handelt, entsteht allein im Kopf des Zuschauers.

In seiner Gesamtheit lässt sich das Grauen nicht begreifen - wohl aber Teile davon beleuchten. Damit stellt sich die Dokumentation von Hannes Karnick und Wolfgang Richter ("Martin Niemöller: "Was würde Jesus dazu sagen?"") gleich eingangs die Frage, ob und wie ein Film diesem Schreckensthema annähernd gerecht werden kann. Die Antwort darauf ist erstaunlich: Durch reduzierte filmische Mittel - keinerlei entsprechendes Bildmaterial wird gezeigt - und die Konzentration auf einen einzigen Interviewpartner entstehen alle Zusammenhänge erst in der Vorstellung des Zuschauers. Eine angemessene Vorgehensweise, die Romuald Karmakar ("Hamburger Lektionen") nicht ganz unähnlich ist.

Gesprächspartner - Talking Head sozusagen - ist allein Harvard-Professor Robert Jay Lifton, der mit seinen psychohistorischen Studien über Gewaltopfer in Hiroshima und Vietnam einen neuen Forschungszweig begründete und sich bald den Holocaustüberlebenden widmete. Der zum Interviewzeitpunkt 83-Jährige erinnert sich, wie er von ihnen über deutsche Ärzte, die in Auschwitz mordeten, unter Zusicherung von Anonymität unbeschreibliche Details erfuhr. Auf Bitten der Opfer veröffentlichte er seine Ergebnisse über das, was unter Mengele und Konsorten an jüdischen Häftlingen verbrochen wurde.

Im KZ haben sich Heiler in Mörder verwandelt. Welche psychologische Prozesse dabei geschehen,ist das Fachgebiet des jüdischen Professors, der sich glasklar an die Gespräche vor vielen Jahrzehnten erinnert und diese Vorgänge genau beschreibt. Er beschreibt, wie die Zweifel junger Mediziner von erfahrenen Kollegen unterdrückt wurden, um das unmenschliche System am Laufen zu halten; und wie die pervertierte Form von Euthanasie das Fundament des Nationalsozialismus bildete, deren Vision biologischer Perfektion die Vernichtung allen unwerten Lebens einschließt. Ein so nachdenklicher wie eindringlicher Beitrag auf hohem intellektuellen Niveau, der der Frage nach dem Bösen neue Erkenntnisse abgewinnt. tk.

Film: Halloween II - jetzt online kostenlos in HD ansehen!


Halloween II, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Nachdem der dämonische Serienkiller Michael Myers beim Versuch, seine Schwester Laurie zu ermorden, scheinbar erstens gescheitert und zweitens gefallen ist, flieht er unter Hinterlassung verunfallt wirkender Sanitäter in die Wälder, wo er sich ein ganzes Jahr versteckt, bis endlich auf dem Kalender wieder Halloween näher rückt. Laurie wohnt mittlerweile bei der Familie des Sheriffs, und auch Dr. Loomis, der zum Einjährigen auf eine Lesung aus seinem Bestseller vorbei schaut, staunt nicht schlecht, als seine totgeglaubte Nemesis um ein Autogramm bittet.

Rob Zombies Sequel zu seiner Neuüberlegung von John Carpenters Horrorklassiker aus dem Jahr 1978 setzt effektiv auf höchst surreale Träume.

Der ehemalige Schockrocker Zombie (seinerzeit Bandleader von White Zombie, später dann solo erfolgreich) ist es sichtlich zunehmend leid, sich bei mäkeligen Horrorfans mit wissenden Genreverbeugungen anzudienen. Entsprechend lässt sich das Bemühen erkennen, bei seinem nunmehr vierten Spielfilm altbekannte Schemata zu durchbrechen, sich gleichzeitig aber doch treu zu bleiben. Der erste Eintrag in die Slasher-Saga war noch eine persönliche Angelegenheit, eine Verbeugung vor einem Lieblingsfilm eigener Jugendtage: Unverkennbar das Bemühen um Originalität, indem Zombie die Kindheitsgeschichte des gestörten Maskenmörders Mike Myers vertiefte, den Killer psychologisch erdete. Diesmal hat es Zombie psychologische Symbolik angetan, die in Form von surrealen Traumsequenzen eingestreut wird.

Eingangs erläutert eine eingeblendete Schrifttafel die Bedeutung eines weißen Pferdes: neben Unschuld und Reinheit auch unkontrollierte Rage. So fungiert ein braver Gaul als Grauensbote, der von Myers' verstorbener Mutter (Regisseursgattin Sherri Moon Zombie) in fließender weißer Robe wiederholt durch gespenstische Nebelschwaden geführt wird. Die Story an sich knüpft dort an, wo der vorherige Film endete. Myers' Schwester Laurie Strode und ihre Freundin Annie befinden sich schwerverletzt im Krankenhaus. Myers' Leiche wird im Ambulanzwagen abtransportiert. Doch die beiden Fahrer, die pervers über Leichenschändung diskutieren, kollidieren mit einer Kuh und der reanimierte Myers entfleucht nach seinem ersten Metzelintermezzo ins Dunkle der Nacht. Ein Jahr später hat sich seine Schwester Laurie sowohl körperlich als auch seelisch vernarbt in eine coole Szenemieze gewandelt, die in einem Plattenladen jobbt. Sie wird von abscheulichen Träumen und Visionen geplagt, alldieweil ihr bestialisches Bruderherz brachiale Bluttaten begeht. Dafür nimmt er Messer, Machete, Beil, Glasscherben und seine bloße Faust zur Hand. In einer besonders beklemmenden Szene tritt er einem unsympathischen Unglückswurm mit seinem Stiefel so lange ins Gesicht, bis nichts mehr davon übrig ist. Die Untaten spulen sich dabei immer nach dem selben Schema ab: die sprachlose Mordmaschine Myers steht plötzlich hünenhaft vor seinen Opfern, diese reagieren mit Überraschung und/oder Panik, anschließend wird ihnen ohne viel Federlesen der Garaus gemacht.

Abwechslung in dieser schließlich ermüdend mechanischen, im schmutziggrauen Zweidritteldunkel ausgetragenen Abschlachtorgie ergibt sich aus Zombies visuellen Spielereien mit verschwommenen Bildkompositionen. Diese scheinen dem David-Lynch-Repertoire für psychologische Verirrungen entnommen und erweisen sich als effektives Mittel zur Realitätsverfremdung. Als entscheidendes Element zur Erzeugung von Schockmomenten dienen zudem die Soundeffekte, die von knirschend eingeschlagenen Knochen hin zum Zischen durchgeschnittener Kehlen reichen. Viel mehr als ein Standard-Slasherfilm wird allerdings nicht geboten. Auf gut deutsch: "H2: Halloween 2" verrichtet seine Arbeit nach Stundenplan, das aber ordentlich und überzeugend. ara.

Film: Der Solist - gratis online anschauen und runterladen!


Der Solist, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
L.A.-Times-Zeitungskolumnist Steve Lopez (Robert Downey Jr.) traut seinen Augen nicht, als er auf den Straßen der Stadt Nathaniel Anthony Ayers (Jamie Foxx) entdeckt. Der schizophrene Obdachlose galt einst als Wunderkind der Klassik und träumt davon, wieder ein großes Konzert zu geben. Engagiert steht Steve dem ehemaligen Weltklasse-Cellisten bei, damit er wieder auf die Füße kommen kann. Daraus entwickelt sich bald eine einzigartige Freundschaft.

Nach der wahren Geschichte des Musikvirtuosen Nathaniel Ayers, der durch seine Krankheit auf der Straße landete, entwickelte "Abbitte"-Regisseur Joe Wright ein aufrichtiges wie bewegendes Drama um Freundschaft und den Traum, von ganz unten wieder nach ganz oben zu gelangen.

Joe Wrights dritte Inszenierung ist erstmals weder Kostüm- noch Liebesfilm, sondern ein berührender Blick auf eine ungewöhnliche Freundschaft und eine Welt im Abseits.

"Cinemascope ist nur gut für Beerdigungen und Schlangen", lästerte Fritz Lang einst in Godards "Die Verachtung". Nichts davon gibt es in Susannah Grants Adaption von Steve Lopez' Buch über seine Beziehung zu einem schizophrenen Obdachlosen, die beider Leben veränderte. Trotzdem setzt Regisseur Wright auf das große Format, stellt es in den Dienst einer intimen Geschichte über einen Mann, der seine vertraute Nische verlassen soll, um zurückzufinden in die Welt des Erfolgs und der übermächtigen Erwartungen. Ihr Chronist ist Steve Lopez (Robert Downey Jr.), Kolumnist der Los Angeles Times, der seine Erfolge im Beruf im Privatleben nicht fortsetzen konnte und die Ehe mit Chefredakteurin Mary (Catherine Keener) in den Sand setzte. Wie ein Trüffelschwein immer einer großen Story auf der Spur, findet er sie schließlich zufällig im Niemandsland von L.A., unter dem Labyrinth der Freeway-Brücken, in den Vierteln der Metropole, in denen sich Armut, Drogensucht und Verzweiflung ballen. Im obdachlosen Nathaniel Ayers (Jamie Foxx) entdeckt er einen verwirrten Musiker, der einst vor einer großen Karriere als Cellist stand, bis er Stimmen zu hören und unter dem Druck des eigenen Anspruchs und des attackierten Verstandes aggressiv und unberechenbar zu werden begann. Schließlich stieg das musikalische Genie aus, zog sich zurück auf die Straße, in die Welt einer paranoiden Schizophrenie, aus der ihn nun Lopez zu befreien versucht.

"Der Solist" erzählt von der behutsamen Annäherung dieser beiden Männer, von einer fragilen Freundschaft, die Ayers Schritt für Schritt aus seinem Schneckenhaus lockt, bis er wieder Cello spielt und seine Liebe zu Beethoven auch mit Fremden teilt. Was wie ein konventionelles Hollywood-Märchen klingt, ist eine wahre Geschichte, die es zwar in die Sonne zieht, letztlich aber vom Leben im Schatten berichtet. Von gescheiterten Existenzen, von der Hölle in der Stadt der Engel, von vielen Menschen, die wegsehen, und einigen wenigen, die selbstlos helfen. Ohne Rührseligkeit schaut "Der Solist" auf eine offene Wunde, appelliert an Humanität, ist aber auch sehr humorvoll, vertraut seiner Story und den engagierten, doch nie für die Galerie spielenden Stars. Nach der starken Ouvertüre "Stolz und Vorurteil" und der Perfektion von "Abbitte" gelingt Wright hier ein weiterer Treffer. Mit einem heiklen Sujet, mit aktuellem Zeitbezug, zurückhaltender in den filmischen Mitteln, aber immer bemüht, Bilder fürs Kino und bei aller Ernsthaftigkeit auch Entertainment zu bieten. kob.

Emma & Marie - Je te mangerais, Film kostenlos ansehen!


Emma & Marie - Je te mangerais, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Um Geld zu sparen, zieht Musikstudentin Marie zu Emma in die Wohnung, einer Freundin aus Kindertagen. Bald sind die beiden ein Herz und eine Seele, aus Freundschaft entsteht Leidenschaft. Doch Emma stellt moralische Regeln auf, bestimmt Maries Tagesablauf, ihr Verhalten und absorbiert sie psychisch ganz und gar. Marie spielt im Gegenzug sukkzessive ihre sexuelle Macht aus, demütigt die andere, treibt sie in die Eifersucht bis sich das Dominanz-Verhältnis umdreht und sich die im Original-Titel suggerierte Frage "wer frisst wen" neu stellt.

Psychothriller um eine amour fou zwischen zwei Frauen so unterschiedlich wie Tag und Nacht, die in einer Katastrophe endet.

Das könnte eine der üblichen WG-Geschichten werden, eine etwas kleinere, aber dennoch lustige Gemeinschaft wie in Cédric Klapischs "L'auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr", in denen Männlein und Weiblein fröhlich ein- und ausgehen. Statt dessen präsentiert Regiedebütantin Sophie Laloy ein hartes Drama um Liebe und Feindschaft, körperliche Anziehungskraft und dem Wunsch, sich zu entziehen.

Um Geld zu sparen, zieht Musikstudentin Marie, die sich am Konservatorium in Lyon zur Pianistin ausbilden lassen will, zu Emma in die Wohnung, einer Freundin aus Kindertagen. Bald sind die beiden ein Herz und eine Seele, aus Freundschaft entsteht Leidenschaft, die in einer Hölle aus Nähe und Distanz mündet. Emma stellt moralische Regeln auf, dringt sukzessive in Maries Leben ein, bestimmt ihren Tagesablauf, ihr Verhalten und absorbiert sie psychisch ganz und gar, wie der kannibalisch anmutende Titel "Je te mangerais" schon suggeriert. Und Marie (großartig Newcomerin Judith Davis) spielt im Gegenzug sukzessive ihre sexuelle Macht aus, demütigt die andere, treibt sie in die Eifersucht bis sich das Dominanz-Verhältnis umdreht und sich die Frage "wer frisst wen" neu stellt.

Die Wohnung ist brutales Schlachtfeld und zärtliche Liebesstatt. Sophie Laloy lässt in der Rolle der Marie Autobiografisches einfließen, geht weibliche Homosexualität ohne Tabu und spießbürgerliche Fantasien an, lässt den Schauspielerinnen Raum, sich in einem zeitweise irreal scheinenden Territorium zu entfalten. Die Kamera richtet sich nicht nur auf ineinander verschlungene Körper, sondern in delikater Sinnlichkeit auf Nacken, Hände, Haare und immer wieder auf das Klavier als emotionalen Fluchtpunkt. Isild Le Besco als Emma erinnert in ihrer Ausstrahlung an Cathérine Deneuve als sensible Carol in Roman Polanskis "Ekel" wie auch das Appartement mit seinen Furcht einflößenden Bildern und düsteren Gängen Assoziationen an dieses Meisterwerk aus den 1960er Jahren wachruft, nur dass Emma nicht Opfer einer Neurose ist, sondern ihres übersteigerten Besitzdenkens - eine vom Leben zutiefst verwundete Frau, in ihrem Inneren gebrochen und auf der Suche nach einem Menschen ganz für sich. Die von Marie immer wieder gespielten Stücke aus Robert Schumanns "Carnaval" und Maurice Ravels "Pavane pour une infante défunte" begleiten die Konfusion der Gefühle. mk.

Film: Das Geheimnis der Flamingos, gratis anschauen!


Das Geheimnis der Flamingos, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Mit dem Regen kommen in die Wüstenlandschaft um einen Natronsee Ostafrikas auch die Flamingos. Bis zu 1,5 Millionen von ihnen tauchen dann wie aus dem Nichts auf: ein Naturspektakel in Pink vor dem Blau des Wassers, das sich bis zum Horizont ausdehnt. Die Küken schlüpfen und bewegen sich erst tapsig vorwärts auf unsicheren Füßen und noch mit Stummeln statt Flügeln. So sind sie eine leichte Beute für ihre natürlichen Feinde.

Opulent fotografierter Naturfilm über Geburt, Leben und Überleben von einer Million Flamingos an einem abgelegenen See in Afrika.

In der gleißenden Sonne sieht die aufgesprungene Erde aus wie eine Wüste, selbst der See ist ausgetrocknet, der Grund mit Rissen durchzogen. Eine unwirtliche Gegend ohne jegliches Leben. Doch kaum setzt der Regen ein, kommen die Flamingos. Nicht nur einige wenige, sondern 1,5 Millionen tauchen wie aus dem Nichts auf. Ein überwältigender Anblick, ein Naturspektakel in Pink vor dem Blau des Wassers, das sich bis zum Horizont ausdehnt.

Das kleine Filmteam, bestehend aus den Regisseuren Matthew Aeberhand und Leander Ward, der Autorin Melanie Finn und die später dazu gestoßene Finn Aeberhand mit guten Kontakten zu den Massai, brauchte viel Geduld. Ein Luftkissenfahrzeug ermöglichte es, mit den Vögeln im Flug mitzuhalten und gleichzeitig durch die Flachheit des Sees ein festes Podest zu haben. Dabei zerfraß die Salzhaltigkeit des warmen Sees schnell selbst dicke Sohlen. Im Schutz der Dunkelheit bauten sie Unterstände, um sich den Tieren bis auf acht Meter zu nähern und dabei ein Weitwinkelobjektiv zu benutzen, so konnten selbst Küken im Nest gefilmt werden.

Brillant sind die Aufnahmen von aus dem Ei schlüpfenden Küken, die nach wenigen Tagen in Massen die Salzbänke verlassen und zum Ufer hinüberschwimmen, der Angriff von Marabus auf die Kolonie und ihre Jagd auf Junge, der auf tapsigen Füßen schwankende Nachwuchs, kleine bräunliche und tollpatschige Wesen, denen erst nach und nach aus den Stummeln Flügel wachsen, bis sie irgendwann abheben können. Fast märchenhaft wirkt die Spiegelung der schwebenden Vögel im Wasser. Die Idylle im Morgen- und Abendrot und die falsche Vorstellung vom Garten Eden wird jedoch aufgebrochen durch den Kampf gegen die natürlichen Feinde der Flamingos.

Es geht bei den im Kollektiv lebenden Tieren um den immer währenden Kreislauf von Geburt, Leben und Tod. Im Gegensatz zu "Die Reise der Pinguine" gibt es keine Vermenschlichung, die Flamingos bleiben absonderlich mit ihren roten Augen, ihren Ritualen und Tänzen und den Giraffenhälsen. Die Dokumentation, eine poetische Erkundung des Natronsees, seiner Umgebung und Population, beeindruckt durch einen gewaltigen Score und ist in seiner beobachtenden Art eher mit "Unsere Erde" zu vergleichen. Die informative, aber nicht naturwissenschaftliche Narration verzichtet auf zu viel Sentimentalität und zeigt stets Respekt gegenüber einer noch intakten Natur. mk.

Film: Zombieland - online stream umsonst ansehen!


Zombieland, könnt ihr umsonst in HD Qualität auf Firstload downloaden und natürlich noch viele andere aktuelle Kinofilme, die erst in ein paar Monaten ins Kino kommen! Vergisst euch bitte nicht nach 14 Tagen dort wieder abzumelden, da der Service sonnst kostenpflichtig ist. ... hier gehts zu Firstload


Filmbeschreibung:
Nerd Columbus hat so seine eigenen Methoden, um die Zombies aus zu schalten, die seit einer Virus-Katastrophe die Welt bevölkern. Er trifft auf den unerschrockenen, supercoolen und bis an die Zähne bewaffneten Cowboy Tallahassee, der sich als noch besserer Terminator von Zombies herausstellt. Sie schließen sich zusammen, um gemeinsam der Plage Herr zu werden bzw. weitere Überlebende zu finden. Unterwegs werden die beiden von zwei Schwestern übers Ohr gehauen, die ihnen Auto und Ausrüstung klauen.

Trocken-witzige Horrorbuddykomödie, in der Woody Harrelson mit einem Nerd im Schlepptau als Natural Born Zombie-Killer aufräumt.

Im Prolog schildert der ungelenke Teenager Columbus (Jesse Eisenberg aus "Adventureland") im Voiceover, wie die Bevölkerung von einem Zombievirus dezimiert worden ist und es kaum noch Nicht-Infizierte gibt. Texteinblenden wie "Cardio" (Kardio-Fitness) und "Anschnallen" illustrieren die verschiedenen zwischen umsichtig und übervorsichtig angesiedelten Überlebensstrategien in seinem Kampf gegen die blutrünstigen Untoten. Die anschließenden Opening Credits in Zeitlupe zeigen die unappetitlich sabbernden Zombies in ihrer ganzen herrlichen Gore-Glorie. Ihre Opferjagd wird mit hervorragendem Effekt zu Metallicas "For Whom The Bell Tolls" unterlegt, womit der Auftakt dieser spritzigen Splatterorgie von Debütregisseur Ruben Fleischer stimmungsvoll selbstironisch eingeläutet wird.

Eingangs ist der einsame Verlierertyp Columbus noch im Alleingang als Zombie-Exterminator unterwegs, doch dann trifft er auf den unerschrockenen und supercoolen Tallahassee (Harrelson). Bis an die Zähne bewaffnet, mit Cowboyhut und Schlangenlederjacke und einer unerschütterlich-unerbittlichen Kickass-Attitüde ausgerüstet, hat sich der ehemalige Familienvater zum ultimativen Untotenbeseitiger entwickelt. Sei es Maschinengewehr, Machete, Baseballschläger oder Heckenschere, Tallahassee findet stets das richtige Mittel zum Zombie-Entsorgungs-Zweck. Nach anfänglichem Zögern einigen sich der großspurige Macho und die bedächtige Bohnenstange gemeinsame Sache zu machen und begeben sich auf einen Roadtrip quer durchs postapokalyptische Land. Columbus, der sich in drolligen Voiceover-Offenbarungen als sexuell unerfahrener sozialer Außenseiter zu erkennen gibt, hofft seine Eltern in Ohio lebend vorzufinden, während es seinen Weggefährten nach Florida zieht. Unterwegs geben die beiden ungleichen Buddies Scharen von Zombies Saures, bis sie von zwei jungen Mädchen aufs Kreuz gelegt werden. So reißen sich die kesse Wichita (Emma Stone fungierte bereits in "Superbad" als Herzensbrecherin für unsichere Teenieboys) und ihre kleine Schwester Little Rock ("Little Miss Sunshine" Abigail Breslin) mit einem ausgekochten Trick Auto und Ausrüstung von Tallahassee und Columbus unter den Nagel. Doch das Schicksal führt sie wieder zusammen und nun setzen die vier Überlebenden ihre Odyssee durch Zombieland gemeinsam fort. In Folge keimt eine Romanze auf, Bill Murray (der sich selbst spielt) wird ein urkomischer Besuch in seiner Hollywood-Villa abgestattet, bis sich in einem Vergnügungspark das Grand Finale anbahnt, bei dem noch mal so richtig schön die Splatter-Sau raus gelassen wird.

Dank der trefflichen Kombination von Wortwitz, Schlagfertigkeit, Splatter-Slapstick und sympathischen Schauspielern hat "Zombieland" wie die ähnlich gestrickte Zom-Com "Shaun of the Dead" beste Chancen zum Kultklassiker zu avancieren. ara.

Film: Planet 51 - online kostenlos anschauen!


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Filmbeschreibung:
US-Astronaut Baker traut seinen Augen nicht. Der von ihm gerade für die Nation in Besitz genommene Planet ist von grünen Aliens bewohnt, die sich in ihrem friedlichen Leben, das irgendwie an das unschuldige Amerika der Fifties erinnert, ausgerechnet von ihm bedroht fühlen. Nach dem ersten Kulturschock, nach Panik und Flucht, findet Baker beim 16-jährigen Lem Unterschlupf. Während das Militär nach dem vermeintlichen Invasoren sucht, entdecken Teenager und Raumfahrer, dass Furcht vor dem Fremden absolut unbegründet ist.

Außerirdische sind auch nur Menschen, entdeckt Jorge Blancos animierte Abenteuerkomödie über eine merkwürdige Artenbegegnung im All.

Menschliche Zivilisation spiegeln, indem bestehende Hierachien, Perspektiven und Rollen auf den Kopf gestellt werden, dafür steht in einem ernsteren Kontext "Der Planet der Affen". Humorvoll und ein deutlich jüngeres Publikum ansprechend, variiert "Planet 51" das Konzept dieses Klassikers und das eines anderen, der einen versöhnlichen Blick auf eine Begegnung der dritten Art warf. "E.T." ist hier ein Mensch, ist der einzige irdische Protagonist des Films, in dem Wesenszüge von Super-Toy Buzz Lightyear weiterleben.

Mit amerikanischem Selbstverständnis und dem Sternenbanner in der Hand nimmt Astronaut Baker nach seiner Landung das fremde Territorium in Besitz, muss aber schnell erkennen, dass dieses bewohnt und er nicht willkommen ist. Die putzigen Grünlinge, die hier in einer Oase des Glücks harmonieren, sehen in Baker ein Alien, das ihre Gehirne essen oder kontrollieren, auf jeden Fall aber eine Invasion seiner Spezies vorbereiten will. In Panik ergreift Baker die Flucht, verfolgt vom Militär und einem sturen General, bis ihm ein 16-jähriger Teenager Schutz bietet und damit wird, was Baker bisher nur im Marketing war: ein Held.

Obwohl in dieser Prämisse komisch-satirisches Potenzial steckt, ist "Planet 51" vor allem ein für Toleranz und Freundschaft werbender Film, der sich selten bissig und frech, dafür aber konsequent herzlich und liebenswert gibt. So ist auch der General mit militärischem Tunnelblick nur mild bedrohlich, der Rest des Personals niedlich und friedlich. Für die braven Kleinen empfiehlt sich Bakers weißer Sondierungsroboter, der offensichtlich Gene von Hunden und Bausteine von Wall-E in sich trägt, als Sympathieträger, für die etwas renitenteren Jungzuschauer bietet ein schwarzer Giger-Kläffer mit Alienschädel eine giftigere und komischere Alternative.

Nicht nur im Budget, sondern auch in Wort- und Bildwitz kann das Kinodebüt der in Madrid ansässigen Illion Animation Studios nicht mit den Pixar-Perlen, "Ice-Age"-Hits und anderen digitalen Hochkarätern mithalten. Sein Reiz liegt nicht in der satirischen, sondern liebevollen Beobachtung einer Welt, in der das Amerika der Fifties in idealisierter Form fortbesteht, inklusive der Paranoia vor Fremdartigkeit. Design und animierter Retro-Look, der Anleihen bei "Zurück in die Zukunft" und anderen Filmhits nimmt, sind attraktiv und wie die Figuren nicht außerirdisch, sondern durch und durch amerikanisch. kob.

Film: TULPAN - jetzt gratis online ansehen!


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Filmbeschreibung:
Ein junger Matrose kommt von der See in die kasachische Steppe zurück, wo er das einzige Mädchen weit und breit - sie heißt Tulpan - erobern will. Er versucht sie mit seinen zwei Orden, zehn Schafen und einem mit Gold verzierten Kristalllüster zu beeindrucken. Doch Tulpan gefallen seine Segelohren nicht. Ein persönliches und auch wirtschaftliches Desaster, denn ohne Heirat gibt's keine Schafherde und deshalb auch keine Jurte mit eigenem Strom und Wassertank.

Ein "Jurtenfilm" zwischen Dokumentation und Fiktion in der unendlichen Weite der kasachischen Steppe.

Preise fallen dem Erstlingswerk von Sergey Dvortsevoy weltweit zu, Bester Film beim Certain Regard in Cannes 2008 und Auszeichnungen u.a. in Montreal und Reykjavik, Zürich, London und Tokio. Es ist der naive Charme und die opulente Bilderwelt, die den Reiz dieser exotischen Reise ins Nirgendwo ausmachen. Der aus Kasachstan stammende Regisseur taucht tief ein in den fremden Mikrokosmos der Nomadenexistenz.

Auf der einen Seite der beschwerliche Hirtenalltag und der natürliche Kreislauf von Leben und Tod, auf der anderen die unerfüllte Liebesgeschichte eines von der See zurückkehrenden jungen Matrosen, der Tulpan, das einzige Mädchen weit und breit, heiraten möchte und bei einem seltsamen Bewerbungsgespräch versucht, mit seinen zwei Orden, zehn Schafen und einem mit Gold verzierten Kristalllüster die Holde zu überzeugen, die ihn aber wegen seiner Segelohren ablehnt. Ein persönliches und auch wirtschaftliches Desaster, denn ohne Heirat gibt's keine Schafherde und deshalb auch keine Jurte mit eigenem Strom und Wassertank.

Der Film entführt in eine Welt von verblüffend funktionierender Einfachheit und einer gelungene Mischung aus Naturalismus und Poesie. Das Personal ist liebenswert-skurril und schwankt je nach Alter zwischen modernen Boney-M.-Rythmen und traditionellen Volksliedern, zwischen der Neugier auf die 500 km entfernte Großstadt mit ihren noch unbekannten Vergnügungen und dem treuen Hang zur Familie und trauter Gemeinsamkeit. Beeindruckend die Impressionen einer Landschaft, in der Sandstürme täglich toben, reale Sonnenuntergänge fast klischeehaft wirken und ein verletztes Kamel ganz selbstverständlich im Motorrad-Beiwagen spazieren gefahren wird. Ruhig erzählt und die Spannung zwischen Fiktion und Non-Fiktion gut ausbalancierend, kommt "Tulpan" ohne Ethno-Kitsch aus, setzt auf eine Wirklichkeit, in der Mensch und Tier aufeinander angewiesen sind und fasziniert gerade durch die scheinbar lapidare Beobachtung eines unspektakulären Daseins. mk.