Film: Das Orangenmädchen - gratis online anschauen!


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Filmbeschreibung:
Drei Geschichten umfasst dieses filmische Kaleidoskop über die Liebe: Da wäre der Student, der sich in der Straßenbahn in ein Mädchen, das Orangen auf dem Arm trägt, verliebt und sich fortan auf eine hartnäckige Suche nach ihr begibt. Dann wäre da ein Vater, der mit 35 viel zu früh stirbt und sein Sohn der zu seinem 18. Geburtstag dessen Briefe erhält, die ihm die Augen fürs Existenzielle öffnen, für einen starken Lebenswillen trotz der Gewissheit des baldigen Todes, für Liebe und Leidenschaf

Poetische Bestsellerverfilmung und bewegende Hommage an die große Liebe über zwei Generationen hinweg.

Passend zum Titel dominieren orangenfarbene Töne, die die zwei parallel erzählten Liebesgeschichten in ein warmes Licht tauchen, Sinnlichkeit und Lebensfreude signalisieren, sich bei Verlust und Tod ins bräunliche wandeln und eine Tragödie ahnen lassen. Die drei Phasen des Films - die Liebesgeschichte zwischen dem Orangenmädchen und dem jungen Mann, der sterbende Vater und der junge Sohn Georg in der Gegenwart - werden in verschiedenen Farbigkeiten und starken Kontrasten dargestellt.

Basierend auf dem in 43 Sprachen veröffentlichten Erfolgsroman des Norwegers Jostein Gaarder findet dessen reizvoller Mix aus Fiktion und Philosophie so auf der Leinwand seine visuelle Entsprechung. Ausgerechnet in der Straßenbahn verliebt sich ein Student in ein Mädchen mit Orangen auf dem Arm, das feenhaft schnell entschwindet. Wenn er einen roten Mantel in der Menge erspäht oder eine Apfelsine, jagt er dem Phantom nach. Als er die Schöne nach hartnäckiger Suche endlich wieder entdeckt, will er sie nie mehr verlieren, auch wenn das Wesen wie aus einer anderen Welt ihn bittet, sechs Monate auf ein Wiedersehen zu warten. Eine Postkarte aus Sevilla lässt ihn nach Spanien aufbrechen und das junge Glück scheint unter der verführerischen Sonne des Südens perfekt.

Regisseurin Eva Dahr erzählt keine lineare Handlung, sondern eine Love-Story auf verschiedenen Zeitebenen und mit vielen Rückblenden über zwei Generationen hinweg. Das Leben ist ein langer Fluss. Die eine Geschichte erzählt vom Vater, der mit 35 stirbt und die andere von Georg, der zum 18. Geburtstag seine Briefe erhält, die ihm die Augen fürs Existenzielle öffnen, für einen starken Lebenswillen trotz der Gewissheit des baldigen Todes, für Liebe und Leidenschaft. Denn damit hapert es beim Filius, der in verschneiter Berglandschaft mit dem Sternenteleskop begeistert einen fernen Kometen verfolgt, und die Zuneigung des Mädchens an seiner Seite nicht registriert, erst spät, fast zu spät erkennt, dass dies die große Liebe sein kann. Der Film spielt raffiniert mit der Wechselwirkung zwischen realer Welt und der Welt der Erinnerungen und Fantasie. Am Ende gelangen beide Protagonisten trotz aller Unterschiedlichkeit an einen ähnlichen Punkt - das starke Bekenntnis zum großen Gefühl. mk.

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